Tarifverhandlungen: Angebot von 7 % für 29 Monate

Auftakt zur zweiten Runde: Die Tarifverhandlungen zwischen der Autobahn GmbH und den Gewerkschaften dbb beamtenbund und tarifunion sowie ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) wurden heute fortgesetzt.


Das Angebot der Autobahn GmbH umfasst eine Entgeltsteigerung von 7 % über einen Zeitraum von 29 Monaten.

In der heutigen Verhandlungsrunde hat die Autobahn GmbH folgendes Angebot unterbreitet:

  • 7 % tabellenwirksame Entgelterhöhung mit einer Laufzeit von 29 Monaten in mehreren Stufen
  • Auszubildendenpaket: Stärkung der Ausbildungsattraktivität durch Übernahme von Auszubildenden in die Erfahrungsstufe 2, plus zusätzliche Erhöhung der Ausbildungsentgelte
  • Stärkung und Vereinfachung des Zulagensystems unter anderem im Betriebsdienst
  • Sozialpaket: werthaltiger, monatlicher Kinderzuschlag pro Kind bis 18 Jahre, verschiedene Elemente einer Krankenzusatzversicherung sowie zusätzlich bis zu 10 Tage bezahlte Freistellung für Pflegezeiten

Die Gewerkschaften halten an der Forderung von 7 % Entgelterhöhung über 12 Monate fest. Eine solche Mehrbelastung ist mit der finanziellen Verantwortung eines Bundesunternehmens nicht vereinbar.

Sebastian Mohr, Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor: „Unser Angebot ist fair und substanziell. Es verbindet die verdiente Wertschätzung für unsere Beschäftigten mit der notwendigen finanziellen Verantwortung gegenüber den Steuerzahlern. Das Verhandlungspaket ist innovativ und maßgeschneidert. Unsere gemeinsame Verantwortung für das Tarifwerk erfordert weiterhin konstruktive Verhandlungen aller Beteiligten“.

Die Tarifverhandlungen gehen am 25. und 26. Februar in die dritte Runde.