A1: Verschub der Liedbachtalbrücke in Fahrtrichtung Köln gestartet

Die Autobahn Westfalen hat beim Ersatzneubau der Liedbachtalbrücke an der A1 in Unna einen wichtigen Meilenstein erreicht: Am Montag (18.5.) hat der Verschub des Überbaus für das zweite Teilbauwerk in Fahrtrichtung Köln begonnen.


Die Autobahn Westfalen hat beim Ersatzneubau der Liedbachtalbrücke an der A1 in Unna einen wichtigen Meilenstein erreicht: Am Montag (18.5.) hat der Verschub des Überbaus für das zweite Teilbauwerk in Fahrtrichtung Köln begonnen. Der Überbau wird im Taktschiebeverfahren – also abschnittsweise – hergestellt.

Nach der erfolgreichen Sprengung der alten Brückenbauwerke Ende 2024 und Anfang 2025 wurden die Pfeiler für die Brücke in Fahrtrichtung Köln größtenteils fertiggestellt. Parallel dazu begann der Bau des ersten Takts des neuen Überbaus.

Beim Taktschiebeverfahren wird der Überbau der Brücke in mehreren Abschnitten (Takten) hinter dem Widerlager in einem sogenannten Taktkeller hergestellt. Anschließend werden die einzelnen Abschnitte mithilfe eines Vorbauschnabels – einem langen Stahlträger, der als Führung dient – Stück für Stück über die Pfeiler geschoben, bis der Überbau das Tal vollständig überspannt. Im Fall der Liedbachtalbrücke sind die einzelnen Takte jeweils etwa 27 Meter lang; insgesamt erreicht die Brücke eine Länge von 304 Metern. Der Verschub am Montag war der erste von insgesamt elf derzeit geplanten Taktverschüben.

Zusätzliche Verkehrseinschränkungen entstehen durch die Arbeiten nicht, da der Verkehr im Bereich der Baustelle bereits über das 2022 fertiggestellte Bauwerk in Fahrtrichtung Bremen geführt wird.

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Mirko Heuping

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