Neubau der A21 in Schleswig-Holstein kommt voran

Mit einer feierlichen Verkehrsfreigabe haben Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, und Dirk Brandenburger, Geschäftsführer Technik der Autobahn GmbH des Bundes, heute in Anwesenheit von Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, einen weiteren vierstreifigen Neubauabschnitt der A 21 von Klein Barkau bis Löptin südlich von Kiel für den Verkehr freigegeben.


 

Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr

„Neben der A 7 schaffen wir eine zweite leistungsstarke Nord-Süd-Achse für die weiträumigen Verkehre. Die A 21 mit ihren Verbindungen zur A 1 und A 24 verbindet Kiel und seinen Hafen mit den wichtigen Wirtschaftsräumen Berlin und Mittelosteuropa. Mit der heutigen Verkehrsfreigabe des neuen, 8 km langen Streckenabschnitts ist ein Großteil des A 21-Ausbaus vollbracht. Auch für die letzten Ausbaulücken kurz vor Kiel soll jetzt noch zügig Baurecht erlangt werden.“ 


Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein: 

„Kiel ist mit seinem Hafen Dreh- und Angelpunkt für den internationalen Handel, die maritime Wirtschaft und den Tourismus. Dieser neue Streckenabschnitt ist ein bedeutsamer Beitrag zur besseren Anbindung der Landeshauptstadt. Das ist gut und wichtig für Schleswig-Holstein und den gesamten norddeutschen Raum.“ 


Dirk Brandenburger, Geschäftsführer Technik der Autobahn GmbH des Bundes

„Der Ausbau der Bundesstraße zur A 21 ist eines der zentralen Neubau- und Ausbauprojekte in Schleswig-Holstein. Als zweite leistungsstarke Nord-Süd-Achse stärkt die A 21 die Verbindung zur Landeshauptstadt Kiel und ihrem Hafen – und eröffnet zugleich neue Perspektiven für die Menschen und die Wirtschaft in der gesamten Region. Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Planung lag dabei auf dem Erhalt der Naturräume wie der Renaturierung der Nettelau.“


Carsten Butenschön, Direktor der Niederlassung Nord der Autobahn GmbH des Bundes

„Mein Dank geht insbesondere an alle Kolleginnen und Kollegen vor Ort und die bauausführende Firma, alle anliegenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Gebietskörperschaften. Durch die enge und sehr professionelle Zusammenarbeit ist es gelungen, diesen Abschnitt wie geplant zu realisieren.“ 


Der vierstreifige Ausbauabschnitt der B 404 zur A 21 zwischen Klein Barkau und Löptin hat eine Länge von 7,9 km. Neben der Autobahn sind drei neue Gemeindeverbindungsstraßen, sieben Regenrückhaltebecken, sieben Brückenbauwerke und eine neue PWC-Anlage entstanden. Im Zuge der Arbeiten wurde das Renaturierungsprojekt der Nettelau umgesetzt. 

Die Bundesinvestitionen allein für diesen neuen A 21-Abschnitt betragen rd. 200 Millionen Euro. 

Die A 21 dient als zügige Verbindung zwischen A 1 / A 24 und Kiel. Kiel ist dabei zum einen Landeshauptstadt mit seinem Hafen und Fährverbindungen nach Skandinavien und zum anderen Oberzentrum, d. h. Verwaltungs-, Versorgungs-, Kultur- und Wirtschaftszentrum für die höher spezialisierte Versorgung und bevorzugter Standort für öffentliche und private Dienstleistungseinrichtungen, obendrein Wirtschafts-, Arbeitsplatz- und Ausbildungsstandort. Die A 21 dient mit ihrer Anbindung an die A 1 zudem der besseren Erreichbarkeit der Ferienregionen an der Ostseeküste.


Die Autobahn GmbH Niederlassung Nord der Autobahn GmbH des Bundes:

Die rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Niederlassung Nord planen, bauen und betreiben rund 750 Straßenkilometer. Das Streckennetz, mit 1.400 Brücken, erstreckt sich über 23.000 km2 in Schleswig-Holstein, Hamburg und das nördliche Niedersachsen. 

www.autobahn.de/nord


 

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