Lingen. Die Autobahn Westfalen saniert in den kommenden Monaten auf der A31 zwischen den Anschlussstellen Wietmarschen und Emsbüren die Fahrbahn. Auf rund 22 Streckenkilometern werden die obersten zwei Asphaltschichten in beiden Fahrtrichtungen erneuert. Die Auf- und Ausfahrten der hochfrequentierten Anschlussstelle Lingen werden ebenfalls erneuert sowie Glättemeldeanlagen und Dauerzählstellen im Verlauf der Strecke ausgetauscht und ersetzt. Dafür müssen neun Mittelstreifenüberfahrten errichtet werden sowie 17 Nothaltebuchten – jeweils 90 Meter lang und 3,50 Meter breit – an die Seitenstreifen „angebaut“ werden. Im Verlauf der Maßnahme wird die Verkehrsführung einige Male geändert.
Erste Arbeiten starten Montag (2.3.)
Die ersten Sanierungsarbeiten starten in der kommenden Woche auf Höhe der Tank- & Rastanlage Ems-Vechte. Ab Montag (2.3.) 19 Uhr steht hier in Fahrtrichtung Oberhausen nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Eine Woche später (ab 8.3., abends) wird die Anlage zusätzlich für rund zwei Wochen gesperrt. Mitte April (13.4.) wechseln diese Arbeiten mit den gleichen Einschränkungen auf die Richtungsfahrbahn Emden. Parallel entstehen in den kommenden Wochen bereits in Fahrtrichtung Oberhausen erste Nothaltebuchten. Der Verkehr wird jeweils einstreifig mit reduziertem Tempo an den Baustellen vorbeigeführt.
Auf welche Einschränkungen sich Verkehrsteilnehmende demnächst einstellen müssen
Ziel ist es, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und den Reiseverkehr auf dem so genannten Ostfriesenspieß Richtung Küste bestmöglich fließen zu lassen. In Fahrtrichtung Emden stehen deshalb in der Regel zwei Fahrstreifen zur Verfügung, während der Verkehr in Fahrtrichtung Oberhausen meist auf einer Spur geführt wird. Die einzelnen Bauabschnitte sind jeweils bis zu sechs Kilometer lang und „wandern“ von Norden nach Süden. Die Erneuerung der Fahrbahn an der Anschlussstelle Lingen ist für die kommenden Sommermonate geplant. Im Bauablauf wurden dafür einzelne Bauphasen vorgesehen. Die Sperrzeiten werden auf jeweils wenige Wochen pro Richtung reduziert und es ist dafür gesorgt, dass die Anschlussstelle möglichst lange immer von einer Richtungsfahrbahn aus erreichbar bleibt. Alle Sperrungen sowie die Umleitungsstrecken werden rechtzeitig bekanntgegeben.