A4/A559: Ersatzneubau im Autobahnkreuz Köln-Gremberg startet am 18. August 2026

Am Dienstag (18.8) beginnt die Autobahn GmbH Rheinland mit dem Ersatzneubau des zentralen Kreuzungsbauwerks im Autobahnkreuz Köln-Gremberg.


Köln (Autobahn GmbH). Am Dienstag (18.8) beginnt die Autobahn GmbH Rheinland mit dem Ersatzneubau des zentralen Kreuzungsbauwerks im Autobahnkreuz Köln-Gremberg. Das Bauwerk führt die A559 über die A4 und ist ein wichtiger Knotenpunkt für den regionalen und überregionalen Verkehr. Mit dem Neubau wird die Leistungsfähigkeit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit dieser bedeutenden Verkehrsinfrastruktur langfristig sichergestellt.

Besonderes Augenmerk liegt bei der Umsetzung des Projekts darauf, die Auswirkungen auf den Verkehr trotz des Umfangs der Baumaßnahme möglichst gering zu halten. Durch die geplante Bauabwicklung können die wesentlichen Verkehrsbeziehungen im hochbelasteten Autobahnkreuz während der gesamten Bauzeit weitgehend aufrechterhalten werden.

 

 

Bestehendes Bauwerk erreicht seine Grenzen

Das bestehende Kreuzungsbauwerk besteht aus vier Teilbauwerken und wurde in mehreren Abschnitten errichtet. Die beiden inneren Brückenteile stammen aus dem Jahr 1939, die äußeren Teilbauwerke wurden 1963 ergänzt. Das Bauwerk weist mittlerweile erhebliche Schäden auf und entspricht weder hinsichtlich seines Zustands noch seiner Abmessungen den heutigen technischen Anforderungen.

Insbesondere die älteren Brückenteile befinden sich in einem sehr schlechten baulichen Zustand. In den vergangenen Jahren waren bereits zahlreiche Instandsetzungs- und Sicherungsmaßnahmen erforderlich. Weitere Sanierungen sind aus technischer und wirtschaftlicher Sicht nicht mehr zielführend. Ein zeitnaher Ersatzneubau ist daher unumgänglich.

 

 

Moderner Neubau mit Vorteilen für Verkehr und Zukunftsfähigkeit

Das neue Kreuzungsbauwerk wird als moderne Stahlverbundkonstruktion errichtet. Die Spannweiten werden vergrößert und der Raum unter der Brücke erhöht.

Ein wesentlicher Vorteil des gewählten Konzepts: Die neuen Widerlager können weitgehend „im Schatten“ der bestehenden Bauwerke hergestellt werden. Dadurch bleiben die Verkehrsflächen auf der A4 und den Verteilerfahrbahnen während großer Teile der Bauzeit nutzbar.

Zudem schafft der Neubau die Voraussetzung für künftige Anpassungen der A4 an aktuelle Standards. Dazu zählen unter anderem mögliche Seitenstreifen, breitere Verteilerfahrbahnen sowie weitere Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur.

 

 

Bauzeit rund vier Jahre bei weitgehend aufrechterhaltenem Verkehr

Die Gesamtbauzeit beträgt voraussichtlich rund vier Jahre. Die Arbeiten werden in vier Bauphasen durchgeführt.

Bereits im Vorfeld wurden umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen abgeschlossen. Dazu gehörten Baugrunduntersuchungen, Rodungsarbeiten sowie Maßnahmen zur Kampfmittelvorsorge.

In der ersten Bauphase werden Behelfsumfahrungen und Behelfsbrücken errichtet, die später als Grundlage für die Verkehrsführung während des Neubaus dienen. Anschließend erfolgt in zwei weiteren Bauphasen der abschnittsweise Rückbau des Bestandsbauwerks und die Herstellung der neuen Brücke. Nach Fertigstellung beider Teilbauwerke folgen Restarbeiten und der Rückbau der temporären Verkehrseinrichtungen.

 

 

Einschränkungen gezielt gebündelt

Während der Bauzeit sind Verkehrsführungsmaßnahmen notwendig. Dazu gehören unter anderem Fahrstreifenverschwenkungen, zeitweise Fahrstreifenverengungen sowie temporäre Sperrungen einzelner Rampen. Mit solchen Verkehrseinschränkungen ist bereits im Vorfeld sowie während der gesamten Bauzeit außerhalb der Verkehrsspitzenzeiten zu rechnen. Die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen werden nicht gesondert angekündigt. 

 

Vollsperrungen des Autobahnkreuzes lassen sich angesichts der Größenordnung des Bauvorhabens nicht vollständig vermeiden. Diese werden jedoch auf wenige Zeiträume ab Winter 26/27 beschränkt und überwiegend an Wochenenden gebündelt. Die genauen Termine werden jeweils rechtzeitig bekanntgegeben.

 

 

Weitere Informationen: Projekt-Detail | Die Autobahn GmbH des Bundes/ersatzneubau-im-autobahnkreuz-koeln-gremberg

Veröffentlicht

Ansprechpartner

Tanja Lübbersmann

Kommunikation

Die Autobahn GmbH des Bundes

Niederlassung: Rheinland
Deutz-Kalker-Straße 18-26
50679 Köln