Duisburg (Autobahn GmbH). Im Zuge des Neubaus der Berliner Brücke in Duisburg führt die Autobahn GmbH im Juli und August verschiedene Arbeiten im Autobahnkreuz Duisburg durch, unter anderem wird eine provisorische Verbindungsrampe von der A40 in Fahrtrichtung Venlo auf die A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf gebaut. Hierfür müssen einzelne Verbindungsrampen und Fahrbeziehungen zeitweise gesperrt werden.
Die Sperrungen im Einzelnen:
- Donnerstag (23.7.) um 21 Uhr bis Montag (27.7.) um 5 Uhr:
- Sperrung der Verbindung von der A40 in Fahrtrichtung Essen auf A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf. Die Autobahn GmbH arbeitet an einer provisorischen Verbindungsrampe für die Verbindung von der A40 in Fahrtrichtung Venlo auf die A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf, baut Schutzeinrichtungen zurück und richtet eine Baustellenverkehrsführung ein.
- Freitag (31.7.) um 21 Uhr bis Montag (3.8.) um 5 Uhr:
- Sperrung der Verbindung von der A40 in Fahrtrichtung Venlo auf die A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf sowie Sperrung der Parallelfahrbahn der A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf und der Verbindung zur A40 in Fahrtrichtung Essen. Die Autobahn GmbH baut Trägerbohlwände im Bereich der Verbindung ein. Dabei handelt es sich um provisorische Stützwände für Baugruben.
- Freitag (14.8.) um 21 Uhr bis Freitag (21.8.) um 12 Uhr:
- Sperrung der Verbindung von der A40 in Fahrtrichtung Essen auf die A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf. Während der Sperrung asphaltiert die Autobahn GmbH die zuvor im Juli errichtete provisorische Rampe und schließt sie an die bestehende Strecke an. Außerdem werden Schutzeinrichtungen montiert und die zukünftige Verkehrsführung eingerichtet. Im Anschluss wird die provisorische Verbindung von der A40 in Fahrtrichtung Venlo auf die A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf in Betrieb genommen.
Umleitungen sind mit dem roten Punkt beschildert.
Hintergrund:
Mit dem Neubau der Berliner Brücke startet der erste Abschnitt des geplanten sechsstreifigen Ausbaus der A59 zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg (A40/A59) und der Anschlussstelle Duisburg-Marxloh. Der Planfeststellungsbeschluss für den rund 6,7 Kilometer langen Gesamtabschnitt steht noch aus. Aufgrund der hohen Dringlichkeit hat das Fernstraßen-Bundesamt (FBA) jedoch im Mai 2025 eine vorläufige Anordnung erlassen. Sie erlaubt den frühzeitigen Start der Arbeiten an der Berliner Brücke – beschränkt auf den Bereich zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Stadtparkbrücke. Die Brücke wird bereits vor dem geplanten sechsstreifigen Ausbau erneuert, da bei Bauwerksprüfungen im Oktober 2024 zusätzliche Mängel an der Tragfähigkeit der bestehenden Brücke festgestellt wurden, insbesondere für schwere LKW.
Der Brückenzug Berliner Brücke besteht aus mehreren aufeinanderfolgenden Bauwerken mit einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern. In der ersten Bauphase errichtet die Autobahn GmbH des Bundes westlich der aktuellen Brücke ein komplett neues Teilbauwerk, das später den Verkehr in Fahrtrichtung Süden aufnehmen wird. Dieses erste Teilbauwerk soll bis Herbst 2029 fertiggestellt sein. Danach wird der Verkehr auf den Neubau umgelegt. Anschließend erfolgt der Rückbau des bestehenden östlichen Brückenzugs sowie der Bau des zweiten Teilbauwerks in Fahrtrichtung Norden.
Projektinformationen zum sechsstreifiger Ausbau der A59 zwischen Duisburg-Marxloh und dem Kreuz Duisburg:
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Jasmina Matera, Kommunikation: +49 201 72 98 230