A995 München-Giesing und München-Süd

Vorarbeiten für die Fahrbahnerneuerung beginnen am 22. Juni


Die Autobahn GmbH des Bundes startet am Montag, 22. Juni 2026, mit den vorbereitenden Maßnahmen für die im Sommer geplante Fahrbahnerneuerung auf der A995 zwischen München-Giesing und dem Autobahnkreuz München-Süd.

Im Zuge der Vorarbeiten werden Bankette ertüchtigt und Schutzplanken angepasst. Diese Maßnahmen dienen der Vorbereitung der späteren Verkehrsführung während der Hauptbaumaßnahme.

 

Verkehrsführung während der Vorarbeiten

• In beiden Fahrtrichtungen gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h.

• Einzelne Fahrstreifensperrungen erfolgen außerhalb der Hauptverkehrszeiten.

• Fahrtrichtung Salzburg: 7:00 bis 14:00 Uhr.

• Fahrtrichtung München: 10:00 bis etwa 20:00 Uhr.

• Alle Anschlussstellen bleiben in dieser Bauphase geöffnet.

 

Weitere Vorarbeiten ab 10. Juli

Ab dem 10. Juli 2026 folgen weitere vorbereitende Maßnahmen in Fahrtrichtung Salzburg. Hierfür wird jeweils ein Fahrstreifen gesperrt.

Zusätzlich sind einzelne nächtliche Sperrungen an der Anschlussstelle Unterhaching-Nord vorgesehen. Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Hauptarbeiten beginnen Mitte Juli

Die eigentlichen Hauptarbeiten starten am 13. Juli 2026 und dauern voraussichtlich bis Anfang Oktober. Im Zuge der Maßnahme wird der Fahrbahnbelag auf rund 10,5 Kilometern Länge in beiden Fahrtrichtungen vollständig erneuert.

Die Maßnahme umfasst unter anderem:

• Fräsen von rund 100.000 Tonnen Asphalt

• Einbau von rund 100.000 Tonnen neuem Asphalt

• Erneuerung von rund 70 Kilometern Fahrbahnmarkierungen

• Einbau eines neuen lärmmindernden Asphaltbelags mit einer erwarteten Nutzungsdauer von rund zwölf Jahren

 

Warum wird jetzt gebaut?

Der bestehende lärmmindernde Asphaltbelag hat das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht und muss erneuert werden. Der Sommer 2026 ist der letzte geeignete Zeitraum für die Durchführung der Maßnahme. Ab 2027 beginnen Umbauarbeiten an der Anschlussstelle Unterhaching-Nord, ab 2028 folgen umfangreiche Brückensanierungen am Autobahnkreuz München-Süd.

 

Verkehrliche Auswirkungen während der Hauptbauphase

Zwischen dem 27. Juli und dem 6. September 2026 stehen zwischen der Anschlussstelle Taufkirchen-West und dem Autobahnkreuz München-Süd in beiden Fahrtrichtungen jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Die Bauarbeiten erfolgen je Fahrtrichtung versetzt: Während auf einer Seite gearbeitet wird, fließt der Verkehr in der jeweils anderen Fahrtrichtung. Statt der üblichen zwei Fahrstreifen steht in der Bauzeit nur ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. Fahrerinnen und Fahrer müssen mit deutlich reduzierten Kapazitäten und entsprechenden Reisezeitverlängerungen rechnen.

In der Fahrtrichtung, in der aktiv gebaut wird, sind die Anschlussstellen im Regelfall nicht befahrbar – weder die Auf- noch die Abfahrten. Auf Wunsch der betroffenen Kommunen wurden in enger Abstimmung mit der bauausführenden Firma einzelne Ausnahmen vereinbart. Detaillierte Informationen dazu werden rechtzeitig vor Baubeginn veröffentlicht.

 

Sperrung von Anschlussstellen

Während der Hauptbauphase sind die Anschlussstellen Taufkirchen-West, Oberhaching und Sauerlach zeitweise gesperrt: zunächst für rund drei Wochen in Fahrtrichtung Salzburg, anschließend für weitere rund drei Wochen in Fahrtrichtung München. Die konkreten Sperrzeiten sind im Detail im anliegenden Informationsflyer dargestellt.

 

Umleitungen und Ausweichempfehlungen

Umleitungen bei gesperrten Anschlussstellen erfolgen ausschließlich über die Autobahn: Ist die Ausfahrt in der gesperrten Fahrtrichtung nicht befahrbar, wird der Verkehr bis zur nächsten geöffneten Anschlussstelle geführt – je nach Fahrtrichtung bis zum Autobahnkreuz München-Süd oder bis zur Anschlussstelle Unterhaching Nord. Dort wenden die Fahrzeuge und fahren in der Gegenrichtung zur gewünschten Anschlussstelle zurück. Entsprechend wird bei gesperrten Auffahrten verfahren und der Verkehr zunächst in Gegenrichtung auf die Autobahn geleitet.

Eine Umleitung des Ortsverkehrs über Bundes- oder Staatsstraßen sowie andere Ausweichrouten ist nicht vorgesehen. Der großräumige Fernverkehr wird über die parallel verlaufende Bundesautobahn A 8 umgeleitet.

 

Rund-um-die-Uhr-Betrieb – Bitte um Verständnis

Um die Verkehrsbeeinträchtigungen so kurz wie möglich zu halten, wird in der Hauptbauphase rund um die Uhr im Schichtbetrieb gearbeitet. Die Autobahn GmbH des Bundes bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Baustelle um Verständnis für die unvermeidbaren und notwendigen Beeinträchtigungen: Einerseits für die temporären Anschlussstellen-Sperrungen und die eingeschränkte Kapazität der Fahrbahn, andererseits aber auch für die Lärmimmissionen durch den Nacht- und Wochenendbetrieb auf der Baustelle. Die Maßnahme ist unabdingbar, um die Verkehrssicherheit auf der A995 dauerhaft zu gewährleisten.

Wer nicht zwingend auf die A995 angewiesen ist, wird gebeten, die Strecke während der Hauptbauphase möglichst zu meiden und großräumig über die A8 oder die A99 auszuweichen.

 

Aktuelle Informationen

Laufend aktualisierte Informationen zu Bauablauf, Verkehrsführung, Sperrungen und Terminen sowie aktuelle Fahrzeiten finden Interessierte unter:

a995.baustelle-online.com

 

Die Autobahn GmbH des Bundes bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen. Die Hauptarbeiten wurden bewusst überwiegend in die Sommerferien gelegt, um die Auswirkungen auf den Berufsverkehr möglichst gering zu halten.

 

Kontakt:

Die Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung Südbayern – Pressestelle

Josef Seebacher

Tel: 089/54552-3308 | Mail: presse.suedbayern[@]autobahn[.]de

 

 

 

Informationen zur aktuellen Verkehrslage auf den Autobahnen finden Sie im Internet unter www.bayerninfo.de 

 

 

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