Ersatzneubau der Talbrücke Römershag
Projektbeschreibung
Die Erneuerung der 55 Jahre alten Talbrücke ist auf Grund der baulichen und altersbedingten Defizite an Über- und Unterbauten und des damit verbundenen schlechten Bauwerkszustandes, sowie der für die heutigen Verkehrsverhältnisse nicht mehr ausreichenden Tragreserven zwingend erforderlich. Seit dem Bau hat sich durch den rasant angestiegenen Güter- und Schwerverkehr eine Nutzungsänderung eingestellt. Für diese hohen Beanspruchungen ist die vorhandene Brücke nicht ausgelegt. Der Neubau wird daher für heutige und künftige Verkehrslasten bemessen.
Ab August 2022 wird das Bauwerk der Richtungsfahrbahn Fulda rückgebaut und erneuert. Im Anschluss erfolgt die Verkehrsumlegung auf den neuen Überbau der Richtungsfahrbahn Fulda. Der Rückbau und die Erneuerung des Teilbauwerkes der Richtungsfahrbahn Würzburg können beginnen.
Der Ersatzneubau umfasst neben den streckenbaulichen Anpassungsmaßnahmen nördlich und südlich der Talbrücke den Neubau eines Absetz- und Rückhaltebeckens für die Bauwerksentwässerung.
Die Kosten der Maßnahme in Höhe von rund 95 Millionen Euro trägt die Bundesrepublik Deutschland.
Aktuelle Verkehrsführung
Bis zur Fertigstellung der neuen Brücke gilt es, das bestehende Bauwerk bestmöglich befahrbar zu halten.
Um vermeidbare Überlastungen von dem bestehenden Bauwerk fernzuhalten, wurde dem Verkehr in Fahrtrichtung Würzburg ein Fahrstreifen entzogen, so dass in Richtung Würzburg nur ein Fahrstreifen vorhanden ist.
Aufgrund der vorhandenen Verkehrsbelastung kommt es hierdurch zu den Verkehrsspitzen zur Staubildung.
Voraussichtlich gegen Anfang 2028 werden mit der Fertigstellung des ersten Teilbauwerks auch in Richtung Würzburg wieder zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen.
Baubeginn: 2022
Baulänge: ca. 5 Kilometer
Brückenlänge: 322 Meter
Baukosten: ca. 95 Millionen Euro
Kostenträger: Bundesrepublik Deutschland
Überbau: Einzelliger Stahlverbund – Dreigurtbinder mit räumlichem Fachwerk über 5 Felder; Fahrbahnplatte aus Fertigteilen mit Ortbetonergänzung
Bauweise: Taktschieben der Stahlkonstruktion Dreigurtbinder
Höhe Überbau: 6 Meter
Stützweiten in Meter: 49 + 63 + 70 + 77 +63
Höhe über Gelände: max. 39 Meter
Lärmschutz
Im Zuge des Ersatzneubaues wird eine Lärmschutzwand mit einer Länge von 770 m an der Richtungsfahrbahn Würzburg und einer Höhe von 2,50 m über Gradiente vor, auf und nach dem Bauwerk Römershag errichtet.
Streckenbereich (vor und nach dem Bauwerk): Lärmschutzwand mit Absorptionsbeton – Wandelementen, die zur Anliegerseite Römershag zur Gestaltung eine vertikale Lattung aus unbehandeltem Lärchenholz erhalten
Bauwerksbereich: transparente Acrylglas Wandelemente
Dadurch gelingt es, im Vergleich zum Ist-Zustand eine deutlich wahrnehmbare Pegelminderung zu erzielen.
Ansprechpartner
Maria Schraml
Pressesprecherin Nordbayern
E-Mail-Adresse
presse.nordbayern[@]autobahn[.]de
Telefon
+49 911 4621 01
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung: NordbayernFlaschenhofstraße 55
90402 Nürnberg
Maximilian Schurath
Pressesprecher
E-Mail-Adresse
presse.nordbayern[@]autobahn[.]de
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90402 Nürnberg