In Umsetzung

Grundhafte Erneuerung der Fahrbahn zwischen Saarbrücken-Gersweiler und Völklingen-Ost

Das Bauprojekt auf der A620 zwischen den Anschlussstellen (AS) SB-Gersweiler und VK-Ost ist eine umfangreiche, mehrjährige Erhaltungsmaßnahme. Dabei werden beide Richtungsfahrbahnen (Autobahndreieck Saarbrücken/Autobahndreieck Saarlouis) in drei Bauabschnitten auf einer Streckenlänge von insgesamt sechs Kilometern grundhaft erneuert. Es wird mit einer Gesamtbauzeit von 16 Monaten gerechnet, die sich auf einen Zeitraum von drei Jahren erstreckt.

Daten & Fakten

Baubeginn:
April 2026

Bauabschnitte (BA):
3

Bauende Gesamtprojekt:
voraussichtlich August 2028

Gesamtlänge:
6,1 km Erneuerung des Mittelstreifens und grundhafte Fahrbahnerneuerung beider Richtungsfahrbahnen (AD Saarbrücken/AD Saarlouis)

Bauende:
1. BA: 28. September 2026

Investitionskosten:
1. Bauabschnitt:
ca. 8,2 Millionen Euro. Davon entfallen rund 0,5 Millionen Euro auf die Verkehrssicherung während der Bauarbeiten

2. Bauabschnitt – Richtungsfahrbahn AD Saarlouis:
ca. 6,5 Millionen Euro. Davon entfallen rund 0,5 Millionen Euro auf die Verkehrssicherung während der Bauarbeiten

3. Bauabschnitt – Richtungsfahrbahn AD Saarbrücken:
ca. 6,5 Millionen Euro. Davon entfallen rund 0,5 Millionen Euro auf die Verkehrssicherung während der Bauarbeiten


Projektinformation

Im Rahmen der Gesamtmaßnahme zwischen den A620-Anschlussstellen (AS) SB-Gersweiler (12) und VK-Ost (10) werden beide Richtungsfahrbahnen, sowie der Mittelstreifen mit Entwässerungseinrichtungen erneuert. Die passiven Schutzeinrichtungen (Schutzplanken) im Mittelstreifen und am Außenrand werden ebenfalls erneuert. Dies bedingt teilweise erhebliche Umbauten am Mittelstreifen. 

Um den Abschnitt zukunftsfest betreiben zu können und vor dem Hintergrund der teilweise wohnbebauungsnahen Lage dieses Autobahnabschnitts, wird als Asphaltdeckschicht ein lärmmindernder Gussasphalt eingebaut, der zudem eine höhere Lebensdauer aufweist als der aktuell verbaute Walzasphalt. Mit dieser Lösung verlängert sich die Nutzungsdauer erheblich, davon profitieren Nutzer und Anrainer auf den Umleitungsstrecken.

Aufgrund ihrer Lage im Gebiet der Landeshauptstadt Saarbrücken und ihrer Entstehungsgeschichte (ehemals Bundesstraße 405), weist die A620 viele nicht autobahntypische Merkmale, wie z. B. das Fehlen von Standstreifen, sehr schmale Mittelstreifen und enge Überführungsbauwerke auf. Zudem liegt der zu erneuernde Streckenbereich teilweise sehr nah an Wohnbebauung und ist durch den Leinpfad, die Saar, Lärmschutzwände und die Bahntrasse begrenzt. 

Diese Umstände erhöhen die Komplexität im Bauablauf und führen dazu, dass während der Bauzeit in allen drei Bauabschnitten in jeder Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen wird (siehe „Verkehrsführung“).


Zeitlicher Ablauf der Baumaßnahme

Die Maßnahme umfasst den Bereich zwischen der AS SB‑Gersweiler (12) über die AS SB-Klarenthal (11) bis zur AS VK-Ost (10) auf einer Gesamtlänge von rund 6,1 km.

  • 2026: Erneuerung des Mittelstreifens

  • 2027: Sanierung der Richtungsfahrbahn AD Saarlouis
    Abschnitt A: AS SB-Gersweiler bis AS SB-Klarenthal
    Abschnitt B: AS SB-Klarenthal bis AS VK-Ost

  • 2028: Erneuerung der Richtungsfahrbahn AD Saarbrücken
    Abschnitt A: AS VK-Ost bis AS SB-Klarenthal
    Abschnitt B: AS SB-Klarenthal bis AS SB-Gersweiler

Die Bauarbeiten im 1. BA enden am 28. September 2026. Zu diesem Zeitpunkt ist bereits die Baustellenverkehrssicherung vollständig zurückgebaut und wird Ende April 2027 wieder aufgebaut, sodass die Autobahn in der Zeit der Winterpause ohne Einschränkungen nutzbar und der Winterdienst reibungslos durchführbar ist.
Nach Beendigung der Bauarbeiten im 2. Bauaschnitt wird die Baustellenverkehrssicherung ebenfalls vollständig zurückgebaut und im März 2028 wieder aufgebaut.


Verkehrsführung während der Bauzeit

Während der dreijährigen Bauzeit steht den Verkehrsteilnehmenden je Fahrtrichtung aufgrund der sehr beengten Verhältnisse nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. 

  • In Bauabschnitt 1, im Jahre 2026, sind im Zusammenhang mit der Erneuerung des Mittelstreifens keine Sperrungen von Zu‑ oder Abfahrten erforderlich.

     

  • In Bauabschnitt 2, im Jahre 2027, wird in Abschnitt A zwischen der AS SB-Gersweiler und der AS SB-Klarenthal die Zufahrt der AS SB-Gersweiler und die Abfahrt der AS SB-Klarenthal gesperrt.

  • In Abschnitt B wird zwischen der AS SB-Klarenthal und der AS VK-Ost die Zufahrt AS SB-Klarenthal und die Abfahrt der AS VK-Ost gesperrt.

     

  • In Bauabschnitt 3, im Jahre 2028, wird in Abschnitt A zwischen der AS VK-Ost und der AS SB-Klarenthal die Zufahrt der AS VK-Ost und die Abfahrt der AS SB-Klarenthal gesperrt.

  • In Abschnitt B wird zwischen der AS SB-Klarenthal und der AS SB-Gersweiler die Zufahrt der AS SB-Klarenthal und die Abfahrt der AS SB-Gersweiler gesperrt.

Arbeiten wie der Aufbau der Verkehrssicherung und der Rückbau von Beleuchtungsmasten im Mittelstreifen, die eine kurzweilige Vollsperrung einer Richtungsfahrbahn benötigen, werden in den Nachtstunden, außerhalb der Sperrzeiten, ausgeführt. 

Aufgrund der einstreifigen Verkehrsführung sind Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn zu erwarten und daraus resultierend Verlagerungen ins nachgeordnete Netz, insbesondere auf die parallel zur A620 verlaufende B51. Zur Reduzierung von Verkehrsbehinderungen im nachgeordneten Netz werden die Programmierungen der betroffenen Ampelschaltungen angepasst.

Die Autobahn GmbH empfiehlt Pendlerinnen und Pendlern während der Bauzeit den Umstieg auf die Züge der Deutschen Bahn.


Bauabschnitte

Erster Bauabschnitt

Bei den Arbeiten im 1. BA wird der Mittelstreifen grundlegend umgestaltet und mit einer Betongleitwand als passive Schutzeinrichtung ausgestattet. Diese entspricht den aktuellen technischen Regelwerken, erhöht die Verkehrssicherheit und reduziert langfristig den Unterhaltungsaufwand sowie Reparaturbedarf. Dadurch sollen Tagesbaustellen und kurzzeitige Verkehrseinschränkungen, die bislang regelmäßig zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führen, deutlich verringert werden. 

Die Bauarbeiten im 1. BA enden am 28. September 2026.

 

Zweiter und dritter Bauabschnitt

Die Bauarbeiten im 2. BA beginnen Ende April 2027 und enden im September 2027.

Im Rahmen der Arbeiten werden die Abschnitte beider Richtungsfahrbahnen grundhaft erneuert. Zudem werden die die Entwässerungseinrichtungen modernisiert und neue Schutzeinrichtungen an den äußeren Fahrbahnrändern installiert.


Verkehrsbedeutung

Die A620 ist eine wichtige und stark frequentierte Verkehrsachse zwischen Saarbücken und Saarlouis.

Die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke (DTV) liegt

  • im Bereich SB-Gersweiler bis SB-Klarenthal bei 58.603 Fahrzeugen (davon 5,4 Prozent Schwerlastverkehr),

  • im Bereich SB-Klarenthal bis VK-Ost bei 55.274 Fahrzeugen (davon 5,9 Prozent Schwerlastverkehr),

*Die DTV-Werte stammen aus dem Jahre 2019


Häufig gestellte Fragen

Warum wird die Baumaßnahme zeitgleich zur Instandsetzung der Rosseltalbrücke und der Fahrbahnerneuerung AS SB-Schönbach bis AS SB-Gersweiler durchgeführt?

Der Beginn des Projektes war nach Fertigstellung der Sanierungsarbeiten an der Rosseltalbrücke geplant. Auf Grund akuter Schäden, die zu einer Reduzierung der Geschwindigkeiten auf 80km/h führten, wurde die Maßnahme auf die Jahre 2026-2028 vorgezogen.

Der Instandsetzungsbedarf der A620 auf der Stadtautobahn Saarbrücken lässt sich ebenfalls nicht aufschieben. Die Autobahn GmbH hat die Verkehrssicherheit sicherzustellen. Wiederholte kurzfristige Instandsetzungen an der Fahrbahn sollen mit dieser Vorgehensweise weitgehend vermieden werden, dies reduziert zusätzliche Verkehrsbeeinträchtigungen für die Nutzer und ist wirtschaftlicher. 

Warum wird dieser Abschnitt jetzt saniert?

Die Fahrbahn zwischen Gersweiler und Völklingen-Ost ist durch die jahrelangen Belastungen des Schwerlastverkehrs massiv und tiefgehend geschädigt. Punktuelle Instandsetzungsarbeiten oder eine Fahrbahnsanierung sind hier nicht mehr wirtschaftlich und können die Schäden dauerhaft nicht beseitigen. Um die langfristige Verkehrssicherheit und dauerhafte Verfügbarkeit ohne Einschränkungen aufgrund von unvorhersehbaren Notmaßnahmen sicherzustellen, ist eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahn notwendig.

Mit welcher Verkehrsführung muss ich während der Bauzeit rechnen?

Während der drei Halbjahre Bauzeit, verteilt auf 2026, 2027 und 2028, steht den Verkehrsteilnehmenden je Fahrtrichtung aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. 

Warum wurde nicht erwogen, mehr als einen Fahrstreifen pro Fahrtrichtung aufrechtzuerhalten? Das würde die Situation verbessern.

Die zuständigen Fachabteilungen der Autobahn GmbH haben sich im Vorfeld der Maßnahme intensive Gedanken zur Verkehrsführung gemacht. Aufgrund der Fahrbahnbreite von stellenweise etwa 8 Metern pro Fahrtrichtung ist es nicht möglich, für beide Fahrtrichtungen jeweils zwei Fahrstreifen bereitzustellen. Auch eine Wechselverkehrsführung (dritte Fahrspur morgens Richtung Saarbrücken, nachmittags Richtung Autobahndreieck Saarlouis) lässt sich aufgrund der Enge nicht einrichten. Bereits in der Planungsphase hat sich gezeigt, dass ein Fahrstreifen nicht ausreicht, um im Berufsverkehr den Verkehr vollständig aufzunehmen. Die daraus resultierenden längeren Fahrzeiten im Berufsverkehr waren leider zu erwarten. Mangels verkehrlich besserer Alternativen wurde dieses Verkehrskonzept gewählt. Der Autobahn GmbH ist bewusst, dass die Situation insbesondere für Pendelnde und Betroffene, die berufsbedingt nicht antizyklisch fahren können, herausfordernd ist. Wir bedauern dies und nutzen gemeinsam mit den beauftragten Unternehmen jede Möglichkeit, die dafür sorgt, die Bauzeit zu reduzieren.

Wann wird der erste Bauabschnitt abgeschlossen?

Der 1. Bauabschnitt endet am 25. September 2026. Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan. Die Baufirma konnte unerwartete Verzögerungen bislang dadurch kompensieren, dass an anderer Stelle Möglichkeiten der Beschleunigung gefunden wurden.

Es entsteht der Eindruck, dass es aktuell eine Häufung mehrerer gleichzeitig bestehender Verkehrseinschränkungen gibt ...

… Neben der grundhaften Erneuerung der A620 zwischen Völklingen und Saarbrücken sorgen derzeit auch die Einschränkungen auf der A6 zwischen den Anschlussstellen St. Ingbert-West und Rohrbach und an der Grumbachtalbrücke, auf der A8 bei Merchweiler und Neunkirchen und andere Baustellen für zusätzliche Belastungen.


Die Autobahn GmbH investiert dieses Jahr rund 90 Millionen Euro in das saarländische Autobahnnetz; dies stellt vor dem Hintergrund des Sondervermögens für Infrastruktur eine spürbare Steigerung zu den Vorjahren dar. Die Investitionen verbessern langfristig die Sicherheit und Mobilität im saarländischen Autobahnnetz. Es liegt in der Natur der Sache, dass aufgrund der höheren Investitionen auch die Anzahl der Baustellen steigt. Wesentlich dabei ist, dass bei allen Baustellen (außer der A620 zwischen AS SB-Gersweiler und AS Völklingen-Ost) jeweils zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung stehen. Ausgenommen davon sind kurzzeitige Einschränkungen, in denen die Baustellenverkehrsführung umgestellt wird, um die Arbeiten angepasst an den Baufortschritt fortsetzen zu können bzw. kurze Phasen, in denen dies bautechnisch nicht anders möglich ist. Diese Arbeiten werden auf Zeiträume in den Nachtstunden oder auf Wochenenden gelegt und beeinträchtigen der Verkehr nur marginal.

Daneben gibt es auch Baustellen der Städte Saarbrücken und Völklingen sowie des Landesbetriebs für Straßenbau. Gab es keine Abstimmung untereinander?

Es gibt regelmäßige, turnusmäßige Abstimmungen zwischen allen genannten Stellen sowie projektbezogene Abstimmungen, um zum Beispiel sicherzustellen, dass wichtige Parallelstrecken zur A620 nicht gleichzeitig beeinträchtigt werden. Es ist aber nicht möglich, dass im gesamten Großraum von Völklingen und dem Saarbrücker Westen drei Bausaisons lang, also während der Dauer der Baustelle der Autobahn GmbH, keine weiteren Baumaßnahmen stattfinden. Auch diese für ihr jeweiliges Straßennetz zuständigen Stellen müssen in ihre Infrastruktur investieren und erforderliche Baumaßnahmen umsetzen. 

Warum kommt es trotzdem zu Sperrungen von Anschlussstellen?

Obwohl der Verkehr auf der Autobahn fließt, sind temporäre Sperrungen der Zu- und Abfahrten im Baustellenbereich (Gersweiler, Klarenthal, Völklingen-Ost) erforderlich. Diese Vorgehensweise dient dazu, den neuen Asphalt nahtlos und in hoher Qualität einzubauen. Über diese meist kurzen Zeitfenster informieren wir vorab in unseren Baustellenmeldungen, die Sie am besten gleich hier kostenfrei abonnieren.

Warum dauert das Projekt so lange?

Aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte (ehemals Bundesstraße 405), weist die A620 viele nicht autobahntypische Merkmale, wie z. B. das Fehlen von Standstreifen, sehr schmale Mittelstreifen und enge Überführungsbauwerke auf. Zudem ist der zu erneuernde Streckenbereich durch den Leinpfad, die Saar, Lärmschutzwände und die Bahntrasse begrenzt. 

Diese Umstände erhöhen die Komplexität im Bauablauf und führen dazu, dass während der Bauzeit in allen drei Bauabschnitten in jeder Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

Die Aufrechterhaltung des Verkehrs führt zu sehr kleinteiligen Bauabläufen, was die Gesamtdauer der Maßnahme verlängert. Ein entscheidender Faktor ist zudem die Durchführung des Winterdienstes: In den Wintermonaten ruhen deshalb die Arbeiten. Wir bauen die Baustellenverkehrsführung in dieser Zeit zurück, damit die Autobahn uneingeschränkt nutzbar ist und Räumfahrzeuge sicher arbeiten können.

Kritikpunkt Stau: Warum wird nicht nachts gebaut?

Die Baumaßnahme wird im 24 h-Betrieb umgesetzt. Ausgenommen davon sind stark lärmende Arbeiten und ein Streckenabschnitt mit angrenzender Wohnbebauung. Auch der Asphalteinbau findet bei Tageslicht statt, um die erforderlichen Bauqualitäten sicherzustellen.

Was wird getan, um die Belastung für Pendelnde zu minimieren?

Wir stehen in engem Austausch mit den Verkehrsbehörden, um die Ampelschaltungen an den Ausweichstrecken zu optimieren. Dennoch empfehlen wir, wenn mögliche auf die Deutsche Bahn, den ÖPNV oder nach Möglichkeit auf die A8 auszuweichen. Aktuelle Verkehrsinformationen finden Sie zudem immer in der Autobahn App  www.autobahn.de/app

Welche Baufirmen führen den Bauauftrag aus?

Der Bauauftrag für die Baumaßnahme A620 Gersweiler-VK Ost wird durch eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus den Firmen Wolff Tief- & Straßenbau GmbH & Co. KG, Güdingen, (federführend) und Peter Groß Infrastruktur GmbH & Co. KG, St. Ingbert, übernommen. Beide Firmen sind als leistungsfähig und zuverlässig bekannt.

23.09.2026

Erneuerung der Schutzeinrichtungen zwischen den Anschlussstellen Völklingen Ost und Saarbrücken-Gersweiler

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt, wie bekannt, beide Richtungsfahrbahnen (Autobahndreieck (AD) Saarbrücken/AD Saarlouis) in drei Bauabschnitten auf einer Streckenlänge von insgesamt sechs Kilometern grundhaft erneuern. Die Arbeiten im 1. Bauabschnitt, die auf der Richtungsfahrbahn Autobahndreieck (AD) Saarlouis im Abschnitt SB‑Gersweiler bis VK-Ost erfolgen, enden wie berichtet, in Kürze. Hierbei wurde der Mittelstreifen grundlegend umgestaltet und mit einer Betongleitwand als passive Schutzeinrichtung ausgestattet. 

In den ersten beiden Oktoberwochen werden noch ausstehende Arbeiten an den Schutzeinrichtungen vorgenommen, die aufgrund von Lieferverzögerungen nicht früher durchführbar waren. Um die Arbeiten im Zeitraum von Montag, 5. Oktober 2026, bis voraussichtlich Freitag, 16. Oktober 2026, ausführen zu können, wird jeweils in den Abend- und Nachtstunden, von circa 19:30 Uhr bis 5 Uhr, zwischen den Anschlussstellen VK-Ost (9) und SB-Gersweiler (12) auf beiden Richtungsfahrbahnen eine einstreifige Verkehrsführung eingerichtet.
Tagsüber von circa 5 Uhr bis circa 19:30 Uhr besteht keine Verkehrseinschränkung.

 

Es wird empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten, etwaige Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen.

Die Autobahn GmbH bittet die Verkehrsteilnehmenden um eine umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich und Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

 

Weitere Details stehen auf der Projektwebsite zur Verfügung, die baubegleitend aktualisiert wird; dort wird über alle Bauabschnitte informiert, inklusive Antworten auf Fragen rund um die Maßnahme.

 

 

14.09.2026

Grundhafte Erneuerung der Fahrbahn zwischen Saarbrücken-Gersweiler und Völklingen-Ost (Update)

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt, wie bekannt, in den nächsten Jahren beide Richtungsfahrbahnen (Autobahndreieck (AD) Saarbrücken/AD Saarlouis) in drei Bauabschnitten auf einer Streckenlänge von insgesamt sechs Kilometern grundhaft erneuert. Am Montag, 28. September 2026, circa 5:30 Uhr, endet der 1. Bauabschnitt. Ab diesem Zeitpunkt bis zum Beginn des 2. Bauabschnitts, Ende April 2027, ist der Autobahnabschnitt zwischen Saarbrücken-Gersweiler und Völklingen-Ost wieder ohne Einschränkungen nutzbar und der Winterdienst reibungslos durchführbar.

 

Vom 21. September 2026 bis 24. September 2026 wird auf beiden Richtungsfahrbahnen die Baustellenverkehrsführung zurückgebaut. Diese Arbeiten werden mit Rücksicht auf die Verkehrsteilnehmenden in den verkehrsarmen Abend- und Nachtstunden ausgeführt. 

 

Hierfür werden folgende Streckenabschnitte vollgesperrt:

 

  • Montag, 21. September,  von circa 19:30 Uhr bis circa 23:30 Uhr: Richtungsfahrbahn AD Saarbrücken, zwischen den Anschlussstellen (AS) SB-Klarenthal (11) und SB-Gersweiler (12)
  • Montag, 21. September, ca. 23:30 Uhr, bis Dienstag, 22. September, ca. 5:30 Uhr: Richtungsfahrbahn AD Saarlouis, zwischen den AS SB-Klarenthal (11) und VK-Ost (10)
  • Dienstag, 22. September, circa 19:30 Uhr, bis Mittwoch, 23. September, circa 5:30 Uhr: Richtungsfahrbahn AD Saarbrücken, zwischen den AS VK-Ost (10) und SB-Klarenthal (11)
  • Mittwoch, 23. September, circa 19:30 Uhr, bis Donnerstag, 24. September, circa 5:30 Uhr: Richtungsfahrbahn AD Saarlouis, zwischen den AS SB-Gersweiler (12) und SB-Klarenthal (11)
     

Tagsüber, jeweils von circa 5:30 Uhr bis circa 19:30 Uhr, besteht keine Verkehrseinschränkung.

 

Entsprechende Umleitungen erfolgen über die B51 und sind ausgeschildert.

  

Im Verlauf des Baufortschritts werden von Donnerstag, 24. September 2026, circa 19:30 Uhr, bis Freitag, 25. September 2026, circa 5:30 Uhr im Zuge der A620, in Höhe der Anschlussstelle SB-Gersweiler (12), beide Richtungsfahrbahnen auf circa 200 Meter erneuert.

Zur Durchführung der notwendigen Arbeiten muss der Streckenabschnitt zwischen der Ab- und Zufahrt der Anschlussstelle in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Verkehrsteilnehmende werden an der Abfahrt der Anschlussstelle SB-Gersweiler (12) abgeleitet und direkt zur Wiederauffahrt an der AS SB-Gersweiler geführt.

 

Trotz Ausführung der Arbeiten in verkehrsarmer Zeit, in den Abend- und Nachtstunden, lassen sich Verkehrsstörungen nicht ausschließen.
Den Verkehrsteilnehmenden wird empfohlen, auf die Meldungen im Rundfunk zu achten, etwaige Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und eine angemessene Fahrzeit für die Umleitungsstrecke einzuplanen.

 

Die Autobahn GmbH bittet die Verkehrsteilnehmenden um eine umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich, sowie um Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

  

Ausblick auf die Folgeabschnitte:

 

Ende April 2027 beginnt der 2. Bauabschnitt, der bis Ende September 2027 andauern wird. Im Rahmen der Arbeiten wird die Richtungsfahrbahn AD Saarlouis grundhaft erneuert. Zudem werden die Entwässerungseinrichtungen modernisiert und neue Schutzeinrichtungen an den äußeren Fahrbahnrändern installiert. 

 

Im Jahre 2028 wird im 3. und letzten Bauabschnitt die Richtungsfahrbahn AD Saarbrücken grundhaft erneuert. 

Während der Bauzeit stehen in beiden Fahrtrichtungen jeweils ein Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Zudem werden nacheinander einzelne Zufahrten und Abfahrten gesperrt.

 

Über den Beginn des 2. Bauabschnitts und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen und Umleitungsstrecken werden wir rechtzeitig im Rahmen unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit informieren.

 

 Weitere Details stehen auf der Projektwebsite zur Verfügung, die baubegleitend aktualisiert wird; dort wird über alle Bauabschnitte informiert, inklusive Antworten auf Fragen rund um die Maßnahme.

 

 

01.04.2026

Baustellenverkehrsführung zwischen Saarbrücken-Gersweiler und Völklingen-Ost wird eingerichtet

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt wie bekannt in den nächsten Jahren beide Richtungsfahrbahnen (Autobahndreieck Saarbrücken/Autobahndreieck Saarlouis) in drei Bauabschnitten auf einer Streckenlänge von insgesamt sechs Kilometern grundhaft erneuern. Die Bauzeit beträgt in diesem Jahr sechs Monate, in den Jahren 2027 und 2028 jeweils fünf Monate. Gebaut wird in allen drei Jahren von Frühjahr bis Herbst. In den Wintermonaten wird die Verkehrssicherung zurückgebaut, um den Winterdienst zu gewährleisten. Bevor die Arbeiten im ersten Bauabschnitt starten, beginnt nach Ostern der Aufbau der Verkehrssicherung zur grundhaften Erneuerung der Fahrbahn der A620 zwischen den Anschlussstellen Saarbrücken-Gersweiler und Völklingen-Ost.  

 

Vom 7. April 2026 bis zum 18. April 2026, wird auf beiden Richtungsfahrbahnen die notwendige Baustellenverkehrsführung eingerichtet. Diese Arbeiten werden mit Rücksicht auf die Verkehrsteilnehmenden in den verkehrsarmen Abend- und Nachtstunden ausgeführt.

 

Hierfür sind folgende Streckenabschnitte jeweils zwischen 20.30 Uhr und 5.30 Uhr vollgesperrt:

 

  • 7. April bis 8. April 2026 Richtungsfahrbahn Autobahndreieck (AD) Saarbrücken zwischen den AS VK-Ost (10) und SB-Klarenthal (11).
  • 13. April 2026 bis 14. April 2026 Richtungsfahrbahn AD Saarlouis zwischen den AS SB-Gersweiler (12) und SB-Klarenthal (11).
  • 14. April 2026 bis 15. April 2026 Richtungsfahrbahn AD Saarlouis zwischen den AS SB-Klarenthal (11) und VK-Ost (10).
  • 15. April 2026 bis 16. April 2026 Richtungsfahrbahn AD Saarbrücken zwischen den AS SB-Klarenthal (11) und SB-Gersweiler (12).
  • 17. April 2026 bis 18. April 2026 beide Richtungsfahrbahnen (AD Saarbrücken und AD Saarlouis) zwischen den AS SB-Gersweiler (12) und SB-Klarenthal (11).

 

Entsprechende Umleitungen erfolgen über die B51 und sind ausgeschildert.

 

Im Zeitraum von 7. April 2026 bis 19. April 2026, jeweils von 5.30 bis 20.30 Uhr wird der Verkehr in Fahrtrichtung AD Saarbrücken einstreifig am Baufeld vorbeigeführt.

Im Zeitraum, 13. April bis 19. April 2026, jeweils 5.30 Uhr bis 20.30 Uhr, wird der Verkehr in Fahrtrichtung AD Saarlouis einstreifig am Baufeld vorbeigeführt.

 

Bis zum 20. April 2026 soll die Baustellenverkehrsführung vollständig eingerichtet sein. Ab diesem Zeitpunkt bis voraussichtlich September 2026 steht den Verkehrsteilnehmenden auf beiden Richtungsfahrbahnen jeweils ein verengt geführter Fahrstreifen zur Verfügung. Alle Anschlussstellen sind wie gewohnt nutzbar.

 

Während der Bautätigkeit ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen, insbesondere während den Hauptverkehrszeiten.

„Wir sind uns bewusst, dass diese notwendige Erneuerung viel Geduld erfordert. Die reine Bauzeit verkürzt sich durch den 24h-Betrieb der Baustelle und einer 7-Tage-Woche auf 16 Monate. Zudem werden die Ampelschaltungen an den betroffenen Anschlussstellen angepasst, sodass der Verkehrsfluss auf der parallel zur Autobahn verlaufenden B51 optimiert wird“, so Carsten Chassard, Leiter der Außenstelle Neunkirchen.

 

A620-Baustelle: Staufrei pendeln mit der Bahn: Kostenlos parken und umsteigen auf die Bahn
Da zu den Stoßzeiten mit Zeitverlusten auf dem betroffenen Streckenabschnitt zu rechnen ist, empfiehlt die Autobahn GmbH des Bundes den Umstieg auf die Züge der Bahn. Um den Wechsel so komfortabel wie möglich zu gestalten, wurden gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz, dem Saarländischen Verkehrsverbund (saarVV), der Deutschen Bahn, der Stadt Völklingen und der Gemeinde Bous zusätzliche Parkplatzkapazitäten geschaffen und alle wichtigen Informationen zum Umstieg auf die Bahn auf einer Website unter www.saarvv.de gebündelt. An den Bahnhöfen Völklingen-Luisenthal und Bous werden jeweils zusätzliche Parkplätze zum kostenlosen Parken zur Verfügung gestellt. So können Pendelnde ihr Auto bequem abstellen und die Baustelle auf der Schiene umfahren. Sämtliche Details stehen in Kürze auf der Website des saarVV unter www.saarvv.de zur Verfügung.

 

Für die Baumaßnahme steht eine Projektwebsite zur Verfügung, die baubegleitend aktualisiert wird; dort wird über alle Bauabschnitte informiert inklusive Antworten auf Fragen rund um die Maßnahme. Über Veränderungen in den Verkehrsführungen wird gesondert informiert. Die Autobahn GmbH bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

 

 

Hintergrund zu dem mehrjährigen Projekt:

Aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte (ehemals Bundesstraße 405) weist die A620 viele nicht autobahntypische Merkmale, wie z. B. das Fehlen von durchgehenden Standstreifen, sehr schmale Mittelstreifen und enge Überführungsbauwerke auf. Zudem liegt der zu erneuernde Streckenbereich teilweise sehr nah an Wohnbebauung und ist durch den Leinpfad, die Saar, Lärmschutzwände und die Bahntrasse begrenzt. 

Diese Umstände erhöhen die Komplexität im Bauablauf und führen dazu, dass während der Bauzeit in allen drei Bauabschnitten in jeder Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen wird.

 

Das bedeutet, dass während der jeweils 5-monatigen Bauzeit in den Jahren 2027 und 2028 den Verkehrsteilnehmenden auf beiden Richtungsfahrbahnen jeweils ein verengt geführter Fahrstreifen zur Verfügung steht.

 

Um den Abschnitt zukunftsfest betreiben zu können und vor dem Hintergrund der teilweise wohnbebauungsnahen Lage dieses Autobahnabschnitts, wird als Asphaltdeckschicht ein lärmmindernder Gussasphalt eingebaut, der zudem eine höhere Lebensdauer aufweist als der aktuell verbaute Walzasphalt. Mit dieser Lösung verlängert sich die Nutzungsdauer erheblich, davon profitieren Nutzer und Anrainer auf den Umleitungsstrecken.

Ansprechpartner

Nicole Hasselmeier

Pressesprecherin Außenstelle Neunkirchen

Die Autobahn GmbH des Bundes

Niederlassung: West
Am Ochsenwald 4
66539 Wellesweiler