Instandsetzung und Verstärkung der Wiehltalbrücke
Allgemein
Baujahr: 1970
Projektbeschreibung
Im Rahmen einer regelmäßigen Brückenprüfung und vorausgehender Berechnungen wurde festgestellt, dass die in den 1970er Jahren errichtete Wiehltalbrücke Defizite der Tragfähigkeit aufweist. Diese Defizite sind auf das gestiegene Verkehrsaufkommen und insbesondere auf den Schwerverkehr zurückzuführen. Zudem wurden vereinzelte Schäden auf der Fahrbahnplatte identifiziert. Es werden aktuell die erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um eine dauerhafte Sperrung des Bauwerks zu vermeiden. Um die Verkehrslast zu reduzieren, wird seit Dezember 2024 der Verkehr auf der Wiehltalbrücke einspurig geführt. Zudem wird die Wiehltalbrücke kurzfristig und zeitnah instandgesetzt und verstärkt.
Alle Bauwerke sind einem natürlichen Alterungsprozess unterworfen. So ist es langfristig erforderlich, auch die Wiehltalbrücke durch einen Neubau zu ersetzen.
Verkehrsführung
Über die Wiehltalbrücke wird derzeit der Verkehr je Fahrtrichtung einspurig geführt.
In dem Streckenabschnitt der A4 zwischen den Anschlussstellen Wiehl/Bielstein und Gummersbach befinden sich gleich zwei Brücken, auf von ca. Dezember 2024 bis Dezember 2025 die einspurige Verkehrsführung zurückzuführen war. Die Sanierung und Verstärkung der Hunstigtalbrücke ist jedoch im Dezember 2025 abgeschlossen worden.
FAQ - Häufig gestellte Fragen mitsamt der Antworten
Welche Beeinträchtigungen hat der Individualverkehr auf der A4 zwischen Gummersbach und Wiehl (AS Bielstein) zu beachten?
Seit Winter 2024/2025 gilt auf der Wiehltalbrücke für alle Verkehrsteilnehmende eine Geschwindigkeitsreduzierung auf auf 60 km/h. Es erfolgt eine engmaschige polizeiliche Überwachung der Einhaltung der Geschwindigkeitsgebote. Seit Dezember 2024 wird die A4 in diesem Bereich auf eine Fahrspur verengt geführt. Diese Einschränkungen bleiben bis zur geplanten Instandsetzung der Brücke, die aktuell geplant wird, bestehen.
Welche Beeinträchtigungen hat der Schwerverkehr zu beachten?
Für nicht genehmigungspflichtigen Schwerverkehr (bis 44 Tonnen) gilt ein Mindestabstandgebot von 50 Metern. Dieser Mindestabstand ist auch im Falle einer Staubildung zwingend einzuhalten. Diese Maßnahme wird ebenfalls durch entsprechende Kontrollmechanismen überwacht. Genehmigungspflichtige Großraum- und Schwertransporte (GST) d.h. schwerer als 44 Tonnen, dürfen das Bauwerk bis auf Weiteres nicht mehr passieren.
Für das Bauwerk ist eine umfangreiche Instandsetzung vorgesehen. Ob bzw. unter welchen Auflagen eine Nutzung der Wiehltalbrücke für GST-Fahrzeuge wieder möglich sein könnte, ist Bestandteil des laufenden Planungsprozesses und lässt sich erst nach Abschluss einer erfolgreichen Instandsetzung festlegen. Es bleibt bis auf Weiteres bei den bestehenden Einschränkungen für GST.
Sind weitere verkehrliche Einschränkungen aufgrund des Schadens im Bereich der Wiehltalbrücke erforderlich?
Die derzeit eingerichteten verkehrlichen Maßnahmen dienen dem Schutz der Brücke und insbesondere dazu, eine Schadensausbreitung an der Brücke zu minimieren. Die bekannten verkehrlichen Einschränkungen bleiben bis zum Beginn der Bauwerksinstandsetzung bestehen. Aktuell liegen keine Hinweise oder Erkenntnisse vor, die eine Sperrung der Brücke auch für nicht genehmigungspflichtigen Verkehr (<44to) oder gar eine Komplettsperrung erfordern würden.
Weshalb ist auf der Wiehltalbrücke nur noch ein Fahrstreifen in beide Fahrrichtungen frei und die Brücke für den Schwerverkehr gesperrt?
Im Rahmen einer regelmäßigen Brückenprüfung und vorausgehender Berechnungen wurde festgestellt, dass die in den 1970er Jahren errichtete Wiehltalbrücke Defizite der Tragfähigkeit aufweist. Diese Defizite sind auf das gestiegene Verkehrsaufkommen und insbesondere auf den Schwerverkehr zurückzuführen. Zudem wurden vereinzelte Schäden auf der Fahrbahnplatte identifiziert.
Was sind die nächsten Maßnahmen?
Es werden gezielte Maßnahmen ergriffen, um das Bauwerk zu modernisieren. Seit November 2024 erfolgten Untersuchungen und Sonderprüfungen, um die passenden Verstärkungs- und Instandsetzungsarbeiten vorzubereiten und schnellstmöglich umzusetzen. Parallel werden bereits Arbeiten ausgeführt.
Hat der Brandunfall im Jahr 2004 irgendetwas mit den jetzigen Schäden zu tun? Hat der Unfall die Lebensdauer der Brücke verkürzt?
Der Brandunfall hat sich nicht auf die Lebensdauer der Wiehltalbrücke ausgewirkt.
Muss die Wiehltalbrücke gesperrt werden?
Nach aktuellem Kenntnisstand ist eine Sperrung der Brücke weder vorgesehen noch erforderlich. Es findet ein engmaschiges Monitoring statt, bei dem sowohl die Verkehrslast (Gewicht welches auf die Brücke einwirkt, Gewicht der Fahrzeuge), Einhaltung der Abstandsregelung als auch das Schadensbild beobachtet werden.
Ist eine Schrankenanlage geplant und falls ja: Wann soll eine solche Anlage installiert werden und welche Gewichtsklassen sollten dann ausgeschlossen werden?
Eine Schrankenanlage ist derzeit nicht erforderlich, da nach aktuellem Kenntnisstand lediglich dem genehmigungspflichtigen Schwerverkehr zum Schutz der Brücke untersagt ist das Bauwerk zu befahren. (Genehmigungen können derzeit aufgrund des Zustands der Brücke nicht erteilt werden.) Die Erfahrung zeigt jedoch, dass es dennoch auf diesem Bauwerk zu Überschreitung der zulässigen Einzelachslasten oder der Gesamtlast vom Lkw kommt.
Grundsätzlich kann der Einsatz einer „Schrankenanlage“ als gute Lösung angesehen werden, um die Einhaltung der erforderlichen Randbedingungen zu gewährleisten. Jedoch muss eine entsprechende Anlage aufwendig geplant werden und steht nicht unmittelbar bereit. Gleichzeitig würde diese den Verkehrsfluss auf der A4 nochmals deutlich beeinträchtigen und zu mehr Staulagen führen. Dennoch ist die Autobahn GmbH hier bereits in der vorbereitenden Planung einer entsprechenden Anlage. Realistisch eingeschätzt könnte diese frühestens im Sommer 2026 in Betrieb gehen. Aufgrund der aufgeführten Verkehrseinschränkung für alle Verkehrsteilnehmer kommt die Anlage zum Einsatz, wenn alle anderen Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen.
Es wären Fahrzeuge mit höheren Gesamtgewichten und/oder Achslasten oberhalb der StVO betroffen.
Austausch zur A4-Wiehltalbrücke im Rahmen der Bürgerinformationsveranstaltung
Rund 400 interessierte Bürger und Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben am Montagabend (23.2.26) an der Informationsveranstaltung in Wiehl im Stadtteilhaus Drabenderhöhe teilgenommen. Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Rheinland, informierte in der knapp zweieinhalbstündigen Veranstaltung umfassend über den aktuellen Bauwerkszustand, der aktuellen Verkehrsführung zum Schutz der Brücke, der Verkehrssicherheit und dem weiteren Vorgehen.
Der Leiter der Außenstelle Köln, Willi Kolks, gab zunächst einen Überblick zur Situation rund um die Wiehltalbrücke auf der A4. Im Anschluss präsentierten die Experten aus den Fachbereichen der Autobahn GmbH einschließlich der Verkehrszentrale Leverkusen die Details zu Themen wie Sonder-Verkehrsführung, Ablastung/Sperrung für Lkw (derzeit über 44t) und den Planungsstand zu Erhaltungsmaßnahmen und Ersatzneubau. Zur Sprache gekommen sind sowohl kurz- und mittelfristige Maßnahmen als auch langfristige Lösungen. Im Anschluss waren Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Fragen zu stellen. Daraus ergab sich ein reger Austausch.
Die gezeigten Präsentationsfolien finden Sie in diesem PDF-Dokument.
Download-Link Bürgerinformation
Präsentation Autobahn GmbH Informationsveranstaltung Wiehltalbrücke_ 23.02.2026
Dann wenden Sie sich gerne an unseren Bürgerservice:
Meldung vom 26.2.2026
Gemeinsam im Gespräch: Große Resonanz auf Informationsabend zur Wiehltalbrücke (A4)
Wiehl (Autobahn GmbH). Rund 400 interessierte Bürger und Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren am Montagabend (23.2.) ins Stadtteilhaus Drabenderhöhe gekommen, um an der ca. 2 1/2-stündigen Informationsveranstaltung zur Wiehltalbrücke teilzunehmen. Die Autobahn GmbH des Bundes, Außenstelle Köln der Niederlassung Rheinland, war in Kooperation mit der Stadt Wiehl angetreten, um über den aktuellen Stand zur Wiehltalbrücke (A4), Erhaltungsmaßnahmen und den geplanten Ersatzneubau zu berichten. Und auch der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen war der Einladung gefolgt, um „benachbarte“ Sanierungsmaßnahmen im untergeordneten Netz vorzustellen, die dafür sorgen sollen, die möglichen Umleitungsstrecken frühzeitig instand zu setzen.
Die Autobahn GmbH informiert umfassend über Zukunft der Wiehltalbrücke
Die präsentierten Inhalte der Autobahn GmbH sind auf der Projektseite zu finden: https://www.autobahn.de/planen-bauen/projekt/instandsetzung-und-verstaerkung-der-wiehltalbruecke#dialog
Eine Brücke – viele Gesichtspunkte
Es gibt bei der Wiehltalbrücke viele verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. – Und so betrachten auch die Anwohner und Verkehrsteilnehmer die aktuelle Situation und mögliche zukünftig einzuleitenden Schritte aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Anschluss an die Vorträge zu den unterschiedlichen Maßnahmen und Anliegen kam es zu einem wertschätzenden und sehr konstruktiven Austausch mit den Bürgern und Bürgerinnen. Die Fragen und Antworten werden sich in naher Zukunft auf der Projektseite auf autobahn.de wiederfinden.
Zum Hintergrund
Auf der Grundlage vorausgegangener Berechnungen und der Bewertung der Ergebnisse der Bauwerksprüfung im Winter 2024/25 wurde festgestellt, dass die in den 1970er Jahren errichtete, rund 700 Meter lange Wiehltalbrücke Defizite in der Tragfähigkeit aufweist. Seitdem führt die Autobahn GmbH ein engmaschiges Brückenmonitoring am Bauwerk aus.
Zum Schutz des Bauwerks und zur Aufrechterhaltung des Verkehrs auf diesem Streckenabschnitt fahren Verkehrsteilnehmende nun auf dem linken Fahrstreifen in der Mitte des Bauwerks. Zudem ist die Brücke für den genehmigungspflichtigen Schwerverkehr gesperrt. Die Autobahn GmbH plant derzeit mit Hochdruck eine Verstärkungs- und Instandsetzungsmaßnahme, die das Bauwerk bis zum Ersatzneubau befahrbar hält.
Weiterführende Informationen zur Wiehltalbrücke: Instandsetzung und Verstärkung der Wiehltalbrücke | Die Autobahn GmbH des Bundes
Meldung vom 18.2.2026
Bürgerinformationsveranstaltung zur A4-Wiehltalbrücke
Wiehl (Autobahn GmbH). Am Montag (23.2.) informiert die Autobahn GmbH Rheinland auf Einladung der Stadt Wiehl über den aktuellen Stand zur Wiehltalbrücke (A4). Die Informationsveranstaltung beginnt um 17.30 Uhr und findet im Stadtteilhaus Drabenderhöhe (Siebenbürger Platz 23, 51674 Wiehl) statt.
Der Leiter der Außenstelle Köln, Willi Kolks, wird zusammen mit Experten aus den Fachbereichen einschließlich der Verkehrszentrale Leverkusen zu Themen wie der aktuellen Verkehrsführung zum Schutz der Brücke, der Verkehrssicherheit und dem weiteren Vorgehen Auskunft geben. Im Anschluss sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, ihre Fragen zu stellen.
Zum Hintergrund:
Auf der Grundlage vorausgegangener Berechnungen und der Bewertung der Ergebnisse der Bauwerksprüfung im Winter 2024/25 wurde festgestellt, dass die in den 1970er Jahren errichtete, rund 700 Meter lange Wiehltalbrücke Defizite in der Tragfähigkeit aufweist. Seitdem führt die Autobahn GmbH ein engmaschiges Brückenmonitoring am Bauwerk aus.
Zum Schutz des Bauwerks und zur Aufrechterhaltung des Verkehrs auf diesem Streckenabschnitt fahren Verkehrsteilnehmende nun auf dem linken Fahrstreifen in der Mitte des Bauwerks. Zudem ist die Brücke für den genehmigungspflichtigen Schwerverkehr gesperrt. Die Autobahn GmbH plant derzeit mit Hochdruck eine Verstärkungs- und Instandsetzungsmaßnahme, die das Bauwerk bis zum Ersatzneubau befahrbar hält.
Meldung vom 2.12.2025
A4: Nächtliche Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen zwischen Bielstein und Gummersbach
Gummersbach/Bielstein (Autobahn GmbH). Von Mittwochabend (3.12.) um 19 Uhr bis Donnerstagmorgen (4.12.) um 5 Uhr ist die A4 zwischen den Anschlussstellen Gummersbach und Bielstein in beiden Fahrtrichtungen vollgesperrt. In der Anschlussstelle Gummersbach können Verkehrsteilnehmende nicht in Fahrtrichtung Köln auffahren, Abfahrten (aus Olpe kommend) sind weiterhin möglich. In der Anschlussstelle Bielstein kann nicht nach Olpe aufgefahren werden, Abfahrten (aus Köln kommend) sind möglich. Der Verkehr wird über die Bedarfsumleitungen U 40 und U 67 umgeleitet.
Die Autobahn GmbH Rheinland führt Markierungs- und Beschilderungsarbeiten aus. Um die notwendige Einhaltung des 50 Meter Abstands zwischen einzelnen LKW zu erleichtern, werden auf den beiden Fahrbahnen der Wiehltalbrücke spezielle Pfeile im entsprechenden Abstand markiert. Zudem wird im Zulauf der Brücke die Beschilderung ergänzt.
Meldung vom 13.11.2025
A4: Wiehltalbrücke weiter überlastet – Appell zur Einhaltung der Verkehrsregeln
Wiehl/Gummersbach (Autobahn GmbH). Auf der A4 Wiehltalbrücke ist die Belastung durch den Schwerverkehr nach wie vor zu hoch – trotz der im Dezember 2024 umgesetzten Entlastungsmaßnahmen (Sperrung von Fahrstreifen). Die Gründe: Entgegen den derzeit geltenden Bestimmungen überfahren sowohl überladene Lkw (Überschreitung der zulässigen Gesamtlast) als auch falsch beladene Lkw (Überschreitung der zulässigen Achslast) die Wiehltalbrücke. Ebenfalls kritisch ist die Missachtung der vorgeschriebenen Abstandsregel von 50 Metern zwischen einzelnen Lkw. Dies zeigen aktuelle Messungen.
Daher appelliert die Autobahn GmbH an alle Lkw-Fahrer und -Fahrerinnen, sich strikt an die geltenden Regeln zu halten: Keine Fahrzeuge über 44 Tonnen und eine konsequente Einhaltung der Achslast sowie des Mindestabstands von 50 Metern.
Seit September 2025 ist auf der A4 in Fahrtrichtung Köln in der Auffahrt der Anschlussstelle Gummersbach zusätzlich eine Zuflussregelungsanlage einschließlich automatisierter Ampelschaltung in Betrieb. Auch hier gilt der Hinweis (an alle Verkehrsteilnehmenden), die Ampel-Anzeige strikt zu befolgen.
Sperrung der Brücke nicht ausgeschlossen
Nur so kann die Brücke bis zum geplanten Neubau verkehrssicher erhalten bleiben. Andernfalls droht eine Sperrung – mit weitreichenden Folgen für den regionalen und überregionalen Verkehr.
Um dies zu verhindern, führt die Autobahn GmbH flankierend weitere Arbeiten an der Wiehltalbrücke im Verlauf der A4 zwischen Gummersbach und Wiehl/Bielstein aus. Diese sollen die Tragfähigkeit des Bauwerks stabilisieren und den Verkehr auf dem wichtigen Verbindungsbauwerk im Bergischen Land weiter ermöglichen. Während dieser Arbeiten bleibt die Brücke für den Verkehr befahrbar.
Hintergrund
Auf der Grundlage vorausgegangener Berechnungen und der Bewertung der Ergebnisse der Bauwerksprüfung im Winter 2024/25 wurde festgestellt, dass die in den 1970er Jahren errichtete, rund 700 m lange Wiehltalbrücke Defizite in der Tragfähigkeit aufweist. Seitdem führt die Autobahn GmbH ein engmaschiges Brückenmonitoring am Bauwerk aus.
Zum Schutz des Bauwerks und zur Aufrechterhaltung des Verkehrs auf diesem Streckenabschnitt fahren Verkehrsteilnehmende nun auf dem linken Fahrstreifen in der Mitte des Bauwerks. Zudem ist die Brücke für den genehmigungspflichtigen Schwerverkehr gesperrt.
Die Autobahn GmbH plant derzeit mit Hochdruck eine Verstärkungs- und Instandsetzungsmaßnahme, die das Bauwerk bis zum Ersatzneubau befahrbar hält.
Meldung vom 18.9.2025
A4: Nächtliche Sperrung der Auffahrt Gummersbach in Richtung Köln
Gummersbach/Wiehl (Autobahn GmbH). Heute Nacht (18./19.9.), vsl. von 20 Uhr bis 5 Uhr, ist auf der A4 in Fahrtrichtung Köln in der Anschlussstelle Gummersbach die Auffahrt gesperrt. Die Autobahn GmbH richtet eine neue Zuflussregelungsanlage ein.
Im Anschluss an die Arbeiten wird das Auffahren auf die A4 in Fahrtrichtung Köln in der Anschlussstelle Gummersbach per automatisierter Ampelschaltung reguliert. Dies dient der Verbesserung des Verkehrsflusses.
Hintergrund
Seit Dezember 2024 ist auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Gummersbach und Wiehl/Bielstein in beiden Fahrtrichtungen eine einspurige Verkehrsführung erforderlich.
In diesem Zusammenhang kommt es immer wieder zu Störungen im Verkehrsablauf, verursacht durch Fahrzeugpulks, die an der Anschlussstelle Gummersbach auf die A4 in Richtung Westen (Köln) auffahren.
Die Zuflussregelung teilt diese Fahrzeugpulks beim Auffahren auf die Autobahn in Einzelfahrzeuge oder in Zweier-Pulks auf, um ein sicheres und einfaches Einfädeln in den fließenden Verkehr zu ermöglichen. Dadurch wird der gesamte Verkehrsablauf im Bereich der Anschlussstelle harmonisiert. Durch ein Hinweisschild am Beginn der Zufahrtsrampe werden die Verkehrsteilnehmenden im Vorfeld auf den Betrieb der Anlage hingewiesen.
Die Zuflussregelung besteht aus einer Ampel auf der Zufahrtsrampe und mehreren Sensoren zur Verkehrserfassung in der Fahrbahn. Sie wird nur dann aktiviert, wenn bei hohem Verkehrsaufkommen auf der Autobahn zähflüssige Verkehrsabläufe zu erwarten sind. Somit ist die Ampel nicht ständig in Betrieb, sondern regelt den Zufluss nur dann, wenn die Verkehrsbelastung auf der A4 die zuvor festgelegten Grenzwerte überschreitet. Die Rotzeiten liegen dabei zwischen 2 und 4 Sekunden. Sobald sich die verkehrliche Situation entspannt, schaltet sich die Zuflussregelung wieder ab. Die Zuflussregelung ist eines der wirksamsten Instrumente zur Stauvermeidung auf hoch belasteten Autobahnabschnitten.
Auf der Grundlage vorausgegangener Berechnungen und der Bewertung der Ergebnisse der Bauwerksprüfung wurde im Winter 2024/2025 festgestellt, dass die in den 1970er Jahren errichtete, rund 700 m lange Wiehltalbrücke Defizite in der Tragfähigkeit aufweist. Zum Schutz des Bauwerks und zur Aufrechterhaltung des Verkehrs auf diesem Streckenabschnitt fahren Verkehrsteilnehmende nun auf dem linken Fahrstreifen in der Mitte des Bauwerks. Zudem ist die Brücke für den genehmigungspflichtigen Schwerverkehr gesperrt.
Meldung vom 25.2.2025
A4-Wiehltalbrücke während Erhaltungsmaßnahmen befahrbar
Die Autobahn GmbH treibt die Planungen für die notwendige Instandsetzung der Wiehltalbrücke voran. Ziel ist es, bereits im Frühjahr mit den Arbeiten zu beginnen. Während der Instandsetzungsarbeiten bleibt die Brücke für den Verkehr befahrbar. Die A4 muss zwischen den Anschlussstellen Wiehl/Bielstein und Gummersbach einspurig geführt werden. Zudem bleibt die Strecke für den genehmigungspflichtigen Schwerverkehr gesperrt, damit die Wiehltalbrücke weiterhin befahren werden kann. Parallel zur Instandsetzung wird die Planung für einen Ersatzneubau der Wiehltalbrücke in den Fokus genommen.
Hintergrund: Im Jahr 2024 ergaben eine regelmäßige Brückenprüfung und vorausgehende Berechnungen, dass die in den 1970er Jahren errichtete Wiehltalbrücke Defizite der Tragfähigkeit aufweist. Daraufhin wurden zum Schutz der Brücke umgehend die oben genannten Kompensationsmaßnahmen umgesetzt und tiefergehende Untersuchungen eingeleitet. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass durch Minimieren der Verkehrslast (mittels einer einspurigen Verkehrsführung für jede Fahrtrichtung) die sichere Nutzung der Brücke aufrechterhalten wird. Zudem ergibt sich daraus, dass sowohl eine Instandsetzung als auch eine Verstärkung der Brücke erforderlich sind, um den Betrieb auf der Brücke (bis zum Neubau) sicherzustellen. In diesem Zusammenhang wird das Bauwerk fortlaufend kontrolliert und festgestellte Schäden beseitigt.
Meldung vom 11.12.2024
A4: Wiehltalbrücke in beiden Fahrtrichtungen bis auf Weiteres nur einspurig befahrbar
Wiehl/Gummersbach (Autobahn GmbH). Auf der A4 steht bis auf Weiteres auf fast der gesamten Strecke zwischen den Anschlussstellen Wiehl/Bielstein und Gummersbach in beiden Fahrtrichtungen nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. In der vergangenen Woche war für die Instandsetzungsarbeiten auf der Hunstigtalbrücke eine Einspurigkeit für beide Fahrtrichtungen eingerichtet worden. Auf der Grundlage vorausgegangener Berechnungen und der Bewertung der Ergebnisse der Bauwerksprüfung wurde festgestellt, dass die in den 1970er Jahren errichtete, rund 700 m lange Wiehltalbrücke Defizite in der Tragfähigkeit aufweist. Zum Schutz des Bauwerks und zur Aufrechterhaltung des Verkehrs fahren Verkehrsteilnehmende nun auf dem linken Fahrstreifen in der Mitte des Bauwerks. Zudem ist die Brücke für den genehmigungspflichtigen Schwerverkehr gesperrt. In den kommenden Wochen folgen weitere Untersuchungen und Sonderprüfungen, um die passenden Verstärkungs- und Instandsetzungsarbeiten vorzubereiten und schnellstmöglich umsetzen zu können.
Weitere Informationen zur Hunstigtalbrücke finden Sie in der Pressemitteilung vom 4. Dezember 24: A4: Einspurigkeit zwischen Bielstein und Gummersbach | Die Autobahn GmbH des Bundes
Austausch zur A4-Wiehltalbrücke im Rahmen der Bürgerinformationsveranstaltung
Gemeinsam im Gespräch: Große Resonanz auf Informationsabend zur Wiehltalbrücke
Wiehl (Autobahn GmbH). Rund 400 interessierte Bürger und Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren am Montagabend (23.2.) ins Stadtteilhaus Drabenderhöhe gekommen, um an der ca. 2 1/2-stündigen Informationsveranstaltung zur Wiehltalbrücke teilzunehmen. Die Autobahn GmbH des Bundes, Außenstelle Köln der Niederlassung Rheinland, war in Kooperation mit der Stadt Wiehl angetreten, um über den aktuellen Stand zur Wiehltalbrücke (A4), Erhaltungsmaßnahmen und den geplanten Ersatzneubau zu berichten. Und auch der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen war der Einladung gefolgt, um „benachbarte“ Sanierungsmaßnahmen im untergeordneten Netz vorzustellen, die dafür sorgen sollen, die möglichen Umleitungsstrecken frühzeitig instand zu setzen.
Die gezeigten Präsentationsfolien finden Sie in diesem PDF-Dokument. Die Autobahn GmbH informiert darin umfassend über Zukunft der Wiehltalbrücke.
Präsentationsfolien zur A4-Wiehltalbrücke im Rahmen der Bürgerinformationsveranstaltung am 23.2.2026
Präsentation Autobahn GmbH Informationsveranstaltung Wiehltalbrücke_ 23.02.2026
Ansprechpartner
Asuman Altay
Kommunikation
E-Mail-Adresse
presse.rheinland[@]autobahn[.]de
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung: RheinlandDeutz-Kalker-Straße 18-26
50679 Köln
Lauren Dohnalek
Kommunikation
E-Mail-Adresse
presse.rheinland[@]autobahn[.]de
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung: RheinlandDeutz-Kalker-Straße 18-26
50679 Köln
