Überführungsbauwerk Grimma
Projektbeschreibung
Seit dem 29. Oktober 2025 ist ein Überführungsbauwerk nahe Grimma für den Verkehr zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit voll gesperrt. Das Bauwerk ist Bestandteil der Gemeindeverbindungsstraße zwischen den Ortschaften Grottewitz und Würschwitz und befindet sich rund 2,5 Kilometer westlich der Anschlussstelle Mutzschen.
Warum wird saniert?
Im Rahmen einer Sonderprüfung wurden neue Risse und Rissbreitenzunahmen an der Brückenunterseite festgestellt, die auf eine kritische Schädigung des Bauwerkes hinweisen und bei weiterer Nutzung die Standsicherheit gefährden könnten. Um Gefährdungen auszuschließen, wurde eine Vollsperrung des Bauwerkes erforderlich.
Nach Abwägung aller Optionen wurde ein Abbruch und Ersatzneu des Bauwerks als wirtschaftlichste und langfristig sinnvollste Lösung eingeschätzt. Der Abbruch ist für Ende Juli / Anfang August 2026 geplant, hierfür laufen aktuell noch Abstimmungen. Das Ziel ist, die hierfür benötigte Vollsperrung zu einer möglichst verkehrsarmen Zeit durchzuführen, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Ferner laufen bereits die Vorbereitungen für den Ersatzneubau des Bauwerks. Die Planung, die Ausschreibung und Vergabe werden voraussichtlich im Jahr 2026 erledigt sein, sodass die Bauleistungen im Jahr 2027 folgen können. Anschließend wird das Bauwerk wieder für den Verkehr freigegeben.
Verkehrssituation
Für den Anrainer- und Linienverkehr wurden im Basisnetz entsprechende Anpassungen vorgenommen. Auf den fließenden Verkehr der Hauptfahrbahn der A14 hat die Sperrung des Bauwerkes momentan keine Auswirkungen.
Zeitplan
2025-2027
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