Der niedersachsenweit erste Schnellladepark im Deutschlandnetz war im Februar 2025 auf der A7 in Höhe der Gemeinde Walsrode eröffnet worden: auf dem Parkplatz Hamwiede Nord. Seitdem hat sich das Ausbautempo weiter erhöht, und es bleibt hoch.
Die Schnellladeparks auf den Park- und WC-Anlagen Uhry-Nord und -Süd sind mit modernster Technik ausgestattet und bieten je zwei Säulen mit jeweils zwei CCS-Anschlüssen. Jeder Anschluss stellt bis zu 400 kW zur Verfügung. Rechnerisch reicht das, um einen Mittelklassewagen binnen 30 Minuten zu 80% aufzuladen. Die Zukunftsfähigkeit des Ladeparks ist damit gesichert. Teilen sich zwei Fahrzeuge eine Säule, kann jedes von ihnen immer noch mit mindestens 200 kW geladen werden.
Wie alle Ladeparks im Deutschlandnetz werden auch diese mit Ökostrom betrieben. Das Bezahlsystem akzeptiert alle gängigen Ladekarten sowie Debit- und Kreditkarten.
„Mit den neuen Schnellladestationen Uhry-Nord und -Süd deckt Fastned die gesamte A2-Achse zwischen dem Rheinland und Berlin ab. Das zeigt, was möglich ist, wenn öffentliche Ziele und unternehmerische Investitionen zusammenkommen. Das Deutschlandnetz ist dafür ein wichtiger Hebel, aber klar ist auch: Unternehmen wie Fastned investieren bereits heute mit voller Kraft in die Infrastruktur der Zukunft. Für die Menschen zählt am Ende, wie sie Laden im Alltag erleben: Anhalten, wettergeschützt schnell laden, kontaktlos zahlen und stressfrei ankommen.“, sagt Linda Boll, Country Director Fastned Deutschland.
Anlässlich der Eröffnung betont Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Mobilität muss sich an den Bedürfnissen der Menschen und der Wirtschaft orientieren. Deshalb setzen wir auf Fortschritt mit Verantwortung: Wir investieren mit dem Deutschlandnetz konsequent in eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur überall im Land und schaffen damit die Voraussetzungen für eine nachhaltige und innovative Mobilität in ganz Deutschland. Der heute neu eröffnete Deutschlandnetz-Schnellladepark direkt an der Autobahn ermöglicht Elektromobilität im Alltag – für Pendler, Familien und Unternehmen gleichermaßen.“
„Die Autobahn GmbH treibt den Aufbau der Ladeinfrastruktur kräftig voran, um Elektromobilität für alle und auf allen Routen zu ermöglichen. Insgesamt bauen wir mit dem Deutschlandnetz an den Autobahnen 1.000 Schnellladepunkte an 200 Standorten auf“, sagt Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH.
Cord Lüesse, Direktor der Niederlassung Nordwest: „Mit den ersten Schnellladeparks an der A2 innerhalb unseres Niederlassungsgebietes stärken wir die Elektromobilität auf einer der wichtigsten Ost‑West‑Achsen. Nach den Eröffnungen an der A4, der A7 und der A27 wird nun auch die stark frequentierte A2 und der dort besonders ausgeprägte Pendelverkehr von modernen Schnelllademöglichkeiten profitieren. Ich freue mich, dass der Ausbau des Deutschlandnetzes weiterhin mit hohem Tempo voranschreitet.“
Langfristig sollen an den Autobahnen insgesamt 4.000 Schnellladepunkte entstehen. Das Netz ist so geplant, dass alle zehn Fahrminuten Ladesäulen an den Autobahnen zu erreichen sind.
Mit dem Deutschlandnetz schafft das Bundesministerium für Verkehr (BMV) 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte für Elektroautos. Rund 900 Standorte entstehen im urbanen und ländlichen Raum, 200 direkt an den unbewirtschafteten Autobahn-Rastanlagen. Das BMV investiert in das Projekt insgesamt rund 2,3 Milliarden Euro. Private Unternehmen bauen die Standorte des Deutschlandnetzes im Auftrag des BMV. Wenn im Jahr 2026 alle Standorte fertiggestellt sind, finden Autofahrerinnen und Autofahrer deutschlandweit schnell und ohne Umwege die nächste Schnellladesäule.