A565: Zuschlag für den Abriss der Bonner Vorlandbrücke erteilt. Abbrucharbeiten beginnen am 15. Juli

Bonn/Berlin (Autobahn GmbH). Der Zuschlag für den Abbruch der linksrheinischen Vorlandbrücke der Rheinbrücke Bonn-Nord wurde erteilt. Die Abbrucharbeiten beginnen am 15. Juli 2026. Mit der Einrichtung der Baustelle wird bereits in der nächsten Woche begonnen.


Wenige Wochen nach der Entscheidung für Abriss und Ersatzneubau startet damit die erste sichtbare Phase auf dem Weg zur Ersatzbrücke. 

Die rund 660 Meter lange linksrheinische Bonner Vorlandbrücke musste am 3. Juni 2026 zusammen mit der gesamten Rheinbrücke Bonn-Nord vollständig gesperrt werden. Zuvor wurden durch Brückenprüfungen strukturelle Schäden am Tragwerk der linksrheinischen Vorlandbrücke festgestellt. Weitere Untersuchungen ergaben, dass die Schäden keinen Verkehr mehr auf der Brücke zulassen. Am 19. Juni 2026 fiel deshalb die Entscheidung, die linksrheinische Vorlandbrücke abzureißen. Sie wird durch einen Neubau ersetzt. 

Mit der jetzt erfolgten Vergabe hält die Autobahn GmbH des Bundes den angekündigten Zeitplan ein. Außerdem soll noch in diesem Jahr der Ersatzneubau vergeben werden. Für den Ersatzneubau der linksrheinischen Bonner Vorlandbrücke ist eine Bauzeit von maximal zwei Jahren vorgesehen. 

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Der Zuschlag für den Abbruch ist erteilt. Am 15.07. geht es los. Der Bund hält Wort. Wir haben zugesagt, keine Zeit zu verlieren. Jeder Tag, den wir beim Abriss gewinnen, befördert den schnellen Ersatzneubau. Wir setzen auf Tempo, damit diese wichtige Verkehrsader so schnell wie möglich wiederhergestellt wird.“ 

Dirk Brandenburger, Technischer Geschäftsführer der Autobahn GmbH des Bundes: „Der Zeitplan der Autobahn GmbH ist ehrgeizig und gleichzeitig realistisch. Der Abriss wird mit leistungsfähiger Technik so zügig wie möglich durchgeführt. Die Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohnern werden auf das Nötigste begrenzt. Dazu wird die Autobahn GmbH umfassend informieren und den Dialog suchen. Wir danken den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis.“ 

Strombrücke bleibt erhalten 

Die linksrheinische Vorlandbrücke war am 3. Juni aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Die Strombrücke über den Rhein sowie die rechtsrheinische Vorlandbrücke bleiben erhalten. Die Sperrung der Straßen unterhalb der linksrheinischen Bonner Vorlandbrücke bleibt während der Abbrucharbeiten aus Sicherheitsgründen bestehen. 

Enge Abstimmung im Lenkungskreis 

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hatte umgehend gehandelt und einen Lenkungskreis unter Leitung der Staatssekretärin Dr. Claudia Elif Stutz eingerichtet, der die weiteren Schritte koordiniert. Das Bundesministerium für Verkehr arbeitet mit der Autobahn GmbH des Bundes, dem Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zusammen, um schnelle und koordinierte Lösungen zu finden. Über den Fortschritt der Abbrucharbeiten und die nächsten Schritte zum Ersatzneubau informiert die Autobahn GmbH des Bundes fortlaufend unter www.autobahn.de.


Pressekontakt: 

Die Autobahn GmbH des Bundes 

Stabsstelle Kommunikation Rheinland 

E-Mail: presse.rheinland@autobahn.de