Jeder Anschluss stellt bis zu 400 kW zur Verfügung. Rechnerisch reicht das, um einen Mittelklassewagen binnen 10 Minuten mit Strom für 300 bis 500 Kilometer (je nach Verbrauch) zu laden. Die Zukunftsfähigkeit des Ladeparks ist damit gesichert. Teilen sich zwei Fahrzeuge eine Säule, kann jedes von ihnen immer noch mit mindestens 200 kW geladen werden.
Christine Baur-Fewson, Direktorin der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest: „Die Eröffnung unseres ersten Schnellladeparks im Gebiet der Niederlassung Südwest ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur klimafreundlichen Mobilität. Als Teil des transeuropäischen TEN-V-Netzes ist die A6 von herausragender wirtschaftlicher und logistischer Bedeutung - für die gesamte Region Franken und mehrere Bundesländer. Doch auch Urlaubsreisende nutzen diese hochfrequentierte Strecke. Wir sind deshalb froh, Verkehrsteilnehmenden auf der A6 nun die Möglichkeit zu bieten, schnell und bequem ihre Fahrzeuge zu laden.“
Der neue Standort in Baden-Württemberg wird von der Autostrom plus GmbH betrieben – wie alle Ladeparks dieser Art mit Ökostrom. Das Bezahlsystem akzeptiert alle gängigen Ladekarten sowie Debit- und Kreditkarten.
„Mit einem Ad-hoc-Ladepreis von 59 Cent pro kWh gehört der Schnellladepark zu den günstigsten im Autobahnnetz und bietet somit auch preislich einen klaren Vorteil für Fahrer von Elektroautos“, sagt Dr. Burkhard Seizer, autostrom.plus GmbH.
Langfristig sollen an den Autobahnen insgesamt 4.000 Schnellladepunkte entstehen. Das Netz ist so geplant, dass alle 10 Fahrminuten Ladesäulen an den Autobahnen zu erreichen sind.
Informationen zum Deutschlandnetz:
Mit dem Deutschlandnetz schafft das Bundesverkehrsministerium (BMV) 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte für Elektroautos. Sie entstehen in Regionen, in Städten und an unbewirtschafteten Autobahn-Rastanlagen, die bislang weiße Flecken auf der Ladelandkarte waren. Private Unternehmen bauen die mehr als 1.000 Standorte des Deutschlandnetzes im Auftrag des BMV. Rund 900 Standorte entstehen im urbanen und ländlichen Raum, 200 direkt an den Autobahnen. Wenn im Jahr 2026 alle Standorte fertiggestellt sind, finden Autofahrerinnen und Autofahrer deutschlandweit schnell und ohne Umwege die nächste Schnellladesäule. Weitere Informationen: www.deutschlandnetz.de
Über die Autobahn GmbH des Bundes:
Die Autobahn GmbH des Bundes ist verantwortlich für die Planung, den Bau, den Betrieb, die Erhaltung, die Finanzierung, das Verkehrsmanagement sowie die vermögensmäßige Verwaltung der Bundesautobahnen. Seit dem Betriebsstart am 1. Januar 2021 vereint die Autobahn GmbH die Vorteile einer zentral aufgestellten Organisation mit den Stärken der regionalen Verankerung ihrer zehn Niederlassungen. Mit mehr als 13.000 Kilometern Autobahnnetz ist die Gesellschaft einer der größten Autobahnbetreiber Europas.