Autobahn GmbH: Betrieb trotz Streikmaßnahmen gesichert

Im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen haben die im Unternehmen vertretenen Gewerkschaften an mehreren Tagen dieser Woche zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Die Autobahn GmbH des Bundes nimmt diese Streikmaßnahmen zur Kenntnis und respektiert das grundgesetzlich verankerte Streikrecht der Beschäftigten.


Die Autobahn GmbH stellt klar: Der Betrieb der Infrastruktur sowie die Mobilität auf Deutschlands Autobahnen werden sichergestellt.

In Gesprächen mit den Gewerkschaften wurden bereits im Vorfeld Notdienstvereinbarungen abgeschlossen. Diese Notdienstvereinbarungen sollen sicherstellen, dass die Verkehrssicherheit gewährleistet bleibt und zum Beispiel vollständige Tunnelsperrungen vermieden werden. Besonders sensible Bereiche der kritischen Infrastruktur, darunter Tunnelanlagen und Verkehrsleitzentralen, werden in jedem Fall einsatzbereit gehalten.

Die Autobahn GmbH und die im Unternehmen vertretenen Gewerkschaften befinden sich in einem konstruktiven Dialog. Unser Ziel ist es, in der dritten Verhandlungsrunde am 25. und 26. Februar 2026 einen ausgewogenen Abschluss zu erreichen.

Das Angebot der Autobahn GmbH umfasst eine Entgeltsteigerung von 7 % über einen Zeitraum von 29 Monaten. Zusätzlich beinhaltet das Angebot ein umfassendes Sozialpaket:

  • Auszubildendenpaket: Stärkung der Ausbildungsattraktivität durch Übernahme von Auszubildenden in die Erfahrungsstufe 2, plus zusätzliche Erhöhung der Ausbildungsentgelte
  • Stärkung und Vereinfachung des Zulagensystems unter anderem im Betriebsdienst
  • Werthaltiger, monatlicher Kinderzuschlag pro Kind bis 18 Jahre, verschiedene Elemente einer Krankenzusatzversicherung sowie zusätzlich bis zu 10 Tage bezahlte Freistellung für Pflegezeiten