Die Brücke musste am 3. Juni gesperrt werden, nachdem Untersuchungen strukturelle Schäden am Tragwerk ergeben hatten. Täglich nutzen rund 90.000 Fahrzeuge die Brücke als wichtigste Ost-West-Verbindung der Region Bonn/Rhein-Sieg.
Beim Vor-Ort-Termin dabei waren Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, Dirk Brandenburger, Geschäftsführer Technik der Autobahn GmbH des Bundes, der Bonner Oberbürgermeister Guido Déus sowie Landrat Sebastian Schuster.
Das Bundesverkehrsministerium hatte bereits am 4. Juni einen Lenkungskreis eingerichtet, der die weiteren Schritte koordiniert.
Bundesminister Patrick Schnieder: „Ich weiß, wie sehr die Sperrung der Rheinbrücke die Menschen vor Ort belastet. Deshalb war es mir sehr wichtig, mir heute ein genaues Bild zu machen. Bereits gestern habe ich einen Lenkungskreis eingerichtet. Alle relevanten Akteure sitzen jetzt an einem Tisch. Der Bund wird alles tun, was möglich ist, um die Situation in Bonn zu verbessern – und zwar schnell."
Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes: „Diese Brücke hat bei uns Top-Priorität. Die Autobahn GmbH geht davon aus, innerhalb der nächsten zwei Wochen eine belastbare Schadens- und Lageeinschätzung vorlegen zu können. Eines steht fest: Die Sicherheit der Menschen geht vor."
Auf dieser Grundlage wird der Lenkungskreis über die nächsten Schritte entscheiden.