Im Rahmen einer Sonderprüfung wurden an der Unterseite der Brücke mit dem technischen Namen „21Ü2“ neue Risse sowie Vergrößerungen bereits vorhandener Rissbreiten festgestellt. Diese Schäden deuten auf eine kritische Beeinträchtigung des Bauwerks hin und könnten bei weiterer Nutzung die Standsicherheit gefährden. Um jegliche Gefährdung auszuschließen, musste das Bauwerk daher Ende Oktober 2025 voll gesperrt werden. Nach Abwägung aller Handlungsoptionen wurde ein Abbruch mit anschließendem Ersatzneubau als die wirtschaftlichste und langfristig nachhaltigste Lösung bewertet.
Die Hauptabbrucharbeiten fanden vom 31. Juli bis 2. August 2026 unter Vollsperrung der A14 zwischen den Anschlussstellen Mutzschen und Grimma statt und konnten sogar früher als geplant beendet werden. Nach umfangreichen Vorbereitungen wurden der Brückenüberbau, die Pfeiler und weitere Bauwerksteile zurückgebaut. Die hierfür erforderliche Vollsperrung wurde bewusst in die Sommerferien gelegt, um die Verkehrsbeeinträchtigungen in einer verkehrsärmeren Zeit so gering wie möglich zu halten. Die vorzeitige Verkehrsfreigabe ist ein starkes Ergebnis der gemeinsamen Leistung und der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Bis Ende September 2026 finden kleinere Restarbeiten ohne größere Verkehrsbeeinträchtigungen statt, wie beispielsweise die Entfernung noch vorhandener Leitungen abseits der Strecke. Parallel dazu werden die Planungen für das neue Bauwerk weiter vorangetrieben. Weitere Informationen über den aktuellen Projektstand finden Sie hier: Projekt-Detail | Die Autobahn GmbH des Bundes.
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