Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, sagte anlässlich des Spatenstichs: „Als Bund investieren wir hier in der Oberpfalz 170 Millionen Euro in die dauerhafte Leistungsfähigkeit der A 3. Mit der neuen Talbrücke Pilsach ersetzen wir nicht nur eine 55 Jahre alte Brücke, sondern sorgen auch für ein besonders elegant gestaltetes Ingenieurbauwerk, das Maßstäbe für weitere Brückenerneuerungen setzt.“
Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der Autobahn GmbH des Bundes: „Seit Jahrzehnten trägt die Talbrücke Pilsach einen stetig wachsenden Strom an Güter- und Schwerverkehr. Mit dem Ersatzneubau rüsten wir die A3 für die Zukunft. Mehr Leistungsfähigkeit auf der Strecke und gleichzeitig mehr Ruhe für die Anwohner durch neue Lärmschutzwände – beides gehört für uns zusammen.“
Thomas Pfeifer, Direktor der Niederlassung Nordbayern: „Durch die Herstellung der neuen Brücke in provisorischer Seitenlage sorgen wir dafür, dass der Verkehr während der Arbeiten auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung weiterrollen kann.“
In der ersten Phase wird neben der Bestandsbrücke das Teilbauwerk in Fahrtrichtung Nürnberg errichtet, über das der Verkehr in der weiteren Bauzeit geführt wird. Anschließend wird die alte Brücke vollständig zurückgebaut, das zweite Teilbauwerk der Richtungsfahrbahn Regensburg errichtet und der Verkehr auf dieses umgelegt. Das erste Teilbauwerk wird zum Abschluss der Maßnahme in Querrichtung in seine Endlage verschoben.
Planmäßig ist mit einem Abschluss des Projektes Ende 2032 zu rechnen. Die alte Talbrücke Pilsach wird dann vollständig durch einen Neubau ersetzt sein. Im Gegensatz zum einteiligen Bestandsbauwerk wird der Neubau aus zwei getrennten Teilbauwerken für die Richtungsfahrbahnen Bestehen. Die Gesamtkosten liegen bei rund 170 Millionen Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://www.autobahn.de/planen-bauen/projekt/erneuerung-der-talbruecke-pilsach