Bonn (Autobahn GmbH). Am Montag (29.6.) starten im Bereich der linksrheinischen Vorlandbrücke der Rheinbrücke Bonn Nord die ersten Baugrunderkundungen. Für etwa zwei Wochen werden die geologischen und bodenmechanischen Verhältnisse im Baufeld erfasst. Die Arbeiten finden im derzeit abgesperrten Bereich unter der Vorlandbrücke statt.
Geotechnische Untersuchungen zur Vorbereitung des Ersatzneubaus
Im Zuge dieser Baugrunderkundungen werden unterschiedliche geotechnische Verfahren eingesetzt, um den Aufbau und die Tragfähigkeit des Bodens im Bereich der linksrheinischen Vorlandbrücke genau zu bestimmen. Dazu zählen klassische Bohrungen zur Entnahme von Bodenproben, Rammkernbohrungen mit kleinem Bohrdurchmesser sowie ergänzende Sondierungen.
Die Proben und Messdaten werden anschließend im Fachlabor ausgewertet, um belastbare Aussagen zu Schichtenfolge, Lagerungsdichte und Tragfähigkeit des Untergrunds zu gewinnen. Auf dieser Grundlage können die Pfahlgründungen der neuen Brücke statisch sicher dimensioniert und an die örtlichen Baugrundverhältnisse angepasst werden.
Während der Arbeiten kann es tagsüber im direkten Umfeld zu vereinzelten Lärmbelästigungen kommen.
Mit dem Start der Baugrunderkundungen wird ein weiterer fachlicher Schritt zur Vorbereitung des Ersatzneubaus der Rheinbrücke Bonn‑Nord umgesetzt. Über nächste Arbeitsschritte im Zuge der Planung und späteren Realisierung wird die Autobahn GmbH fortlaufend informieren.
Weitere Informationen: www.autobahn.de/planen-bauen/projekt/sperrung-bonner-nordbruecke