Region: Nordbayern, … Status: In Umsetzung

Autobahn: A 7, … Erneuerung der Talbrücke Pleichach

Erneuerung der Talbrücke Pleichach zwischen den Anschlussstellen Gramschatzer Wald und Würzburg/Estenfeld

Weitere Fotos des Projektes finden Sie hier.


Projektbeschreibung

Die im Zuge der A7 nördlich der Anschlussstelle Würzburg/Estenfeld liegende Talbrücke Pleichach wird bis Herbst 2021 vollständig erneuert.
Nach Vorarbeiten mit wechselnder Verkehrsführung lief der Verkehr seit Juni 2017 mit insgesamt vier Fahrstreifen auf der Fahrbahn Richtung Würzburg. Der Abbruch des östlichen Teilbauwerks (Richtungsfahrbahn Fulda) erfolgte bis März 2018. Bis August 2019 wurde in der gleichen Lage wie die Bestandsbrücke das erste Teilbauwerk neu gebaut. 

Nach Umlegung des Verkehrs auf die neue Brücke wiederholt sich der Prozess für das zweite Teilbauwerk in Richtung Würzburg. Im Herbst 2021 wird die alte Talbrücke Pleichach dann vollständig durch einen Neubau ersetzt sein.


Hintergrund

Die Erneuerung der gut 50 Jahre alten Brücke ist auf Grund des insgesamt schlechten Bauwerkszustandes, des eingebauten Spannstahls und der für die heutigen Verkehrsverhältnisse nicht mehr ausreichenden Tragreserven zwingend erforderlich. Seit dem Bau der Talbrücke Pleichach hat sich durch den rasant angestiegenen Güter- und Schwerverkehr eine Nutzungsänderung der Talbrücke eingestellt. Für diese hohen Beanspruchungen ist die bestehende Brücke nicht ausgelegt. Der Neubau wird daher für heutige und künftige Verkehrslasten bemessen. Um eine langlebige und zukunftssichere Konstruktion zu  gewährleisten, kommen ausschließlich robuste und erprobte Bauweisen zum Einsatz. Zudem wird die neue Brücke im Hinblick auf einen eventuellen späteren Ausbau der A7 bereits mit sechs Fahrstreifen hergestellt. 

Während der Bauzeit stehen den Verkehrsteilnehmern in beiden Richtungen zwei Fahrstreifen zur Verfügung. 

Die Kosten der Maßnahme in Höhe von 30 Millionen Euro trägt der Bund.


Projektdaten

Länge

350 Meter

Höhe Überbau

3,40 Meter

Höhe über Gelände

26 Meter

Überbau

einzelliger Spannbeton-Hohlkasten

Bauweise

Taktschiebeverfahren

Stützweiten in Meter

34 + 6 x 47 + 34

Kosten

31,5 Millionen Euro

Baubeginn

Frühjahr 2017

Bauende

Herbst 2021

Pressekontakt