Region: Nordbayern, … Status: In Umsetzung

Autobahn: A 7, … Erneuerung der Talbrücke Werntal

Erneuerung der Talbrücke Werntal zwischen Autobahnkreuz
Schweinfurt/Werneck und Anschlussstelle Gramschatzer Wald


Projektbeschreibung

Die im Zuge der A7 südlich des Autobahnkreuzes Schweinfurt/Werneck liegende Talbrücke Werntal wird bis Ende 2023 vollständig erneuert. Im Winter 2018/2019 wurden zunächst die Holzungsarbeiten durchgeführt. Nach Instandsetzung und Verbreiterung der Fahrbahn sowie mit dem Einbau einer Hilfsunterstützung unter das alte Bauwerk läuft seit Dezember 2019 der Verkehr auf der Richtungsfahrbahn Fulda vierstreifig.

Im letzten Jahr begann der Abbruch der Bestandsbrücke für die Richtungsfahrbahn Würzburg mit anschließendem Neubau der Talbrücke. Im November 2021 wird dann der Verkehr mit vier Fahrstreifen auf das neue Teilbauwerk der Richtungsfahrbahn Würzburg umgelegt. Anschließend wiederholt sich der Abbruch und Neubau in gleicher Lage für die Richtungsfahrbahn Fulda. Bis Ende 2023 wird die alte Talbrücke Werntal vollständig durch einen Neubau ersetzt sein.


Hintergrund

Die Erneuerung der über 50 Jahre alten Brücke ist auf Grund des insgesamt schlechten Bauwerkszustandes und der für die heutigen  Verkehrsverhältnisse  nicht mehr ausreichenden Tragreserven zwingend erforderlich. Seit dem Bau der Talbrücke Werntal hat sich durch den rasant angestiegenen Güterund  Schwerverkehr faktisch eine Nutzungsänderung der Talbrücke eingestellt. Für diese hohen Beanspruchungen ist die bestehende Brücke nicht ausgelegt. Der Neubau wird daher für heutige und künftige Verkehrslasten bemessen. Um eine langlebige und zukunftssichere Konstruktion zu gewährleisten, kommen zudem ausschließlich robuste und erprobte Bauweisen zum Einsatz. Die Bauwerksbreite wird bereits für einen sechsstreifigen Autobahnausbau ausgelegt.

Während der Bauzeit stehen den Verkehrsteilnehmern in beiden Richtungen zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

Die Kosten der Maßnahme in Höhe von 60 Millionen Euro trägt der Bund.



Projektdaten

Länge

452,20 Meter

Höhe Überbau

4,25 Meter

Höhe über Gelände

29 Meter

Überbau

einzelliger Spannbetonhohlkasten

Bauweise

Taktschiebeverfahren

Stützweiten in Metern

47,6 + 6 x 59,5 + 47,6

Kosten

60 Millionen Euro

Holzungsarbeiten

ab November 2018

Baubeginn

März 2019

Bauende

Ende 2023

Zeitraffervideo vom Längsverschub am 16. Juni 2021

Vorschaubild für das Video

Pressekontakt

Maria Schraml

Pressestelle der NL Nordbayern

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Nordbayern
Flaschenhofstraße 55
90402 Nürnberg

Maximilian Schurath

Pressestelle der NL Nordbayern

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Nordbayern
Flaschenhofstraße 55,
90402 Nürnberg