Status: In Umsetzung Region: Rheinland, …

Autobahn: A 46, A 59, …Umbau des Autobahndreiecks Düsseldorf-Süd

Die Autobahn GmbH Rheinland baut das Autobahndreieck Düsseldorf-Süd sowie die A46 zwischen dem Dreieck und der Anschlussstelle Düsseldorf-Eller um.

Daten & Fakten

Baubeginn

Frühjahr 2013

Projektbeschreibung

Das Autobahndreieck Düsseldorf-Süd ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im Städtedreieck Düsseldorf, Wuppertal und Köln und dem stark gestiegenen Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Die Autobahn GmbH Rheinland lässt daher das Autobahnkreuz Düsseldorf-Süd sowie die A46 zwischen dem Kreuz und der Anschlussstelle Düsseldorf-Eller aus- und umbauen.

Zwischen Düsseldorf-Süd und Düsseldorf-Eller wird die Autobahn auf sechs Fahrspuren verbreitert. Zusätzlich werden im Autobahnkreuz die Verbindungsfahrbahnen zwischen der A46 und der A59 sowie die Anschlussstelle Düsseldorf-Eller optimiert. Die Verkehrsströme aus den unterschiedlichen Richtungen werden entzerrt und künftig unabhängig voneinander geführt.

Verkehrsmeldungen

Was ist schon geschehen?

Die Arbeiten zum Umbau des Autobahndreiecks Düsseldorf-Süd begannen im Frühjahr 2013. Hierbei stand zunächst die Entflechtung des Verkehrs im nördlichen Bereich (Fahrtrichtung Düsseldorf/Neuss) im Mittelpunkt. Die Verkehrsströme aus den verschiedenen Fahrtrichtungen werden nun auf einzelnen Fahrspuren geführt. So wird der Verkehr, der über die A46 aus Wuppertal kommt und in Düsseldorf-Eller abfahren möchte, über eine separate Spur um das Kreuz herum, direkt zur Abfahrt Eller gelenkt. Auch Fahrer, die von der A59 aus Leverkusen kommen und in Richtung Düsseldorf/Neuss weiterfahren möchten, profitieren bereits von der Entflechtung des Verkehrs.

Im südlichen Bereich (Fahrtrichtung Wuppertal/Leverkusen) entstanden für die kommenden neuen Verkehrsführungen neue Bauwerke (Trog- und Kreuzungsbauwerk einschließlich der dazugehörigen Rampen). Diese wurden außerhalb der Verkehrsfläche errichtet und müssen noch angeschlossen werden.

Neben den Kernarbeiten des Umbaus des Autobahndreiecks konnten bereits viele begleitende Baumaßnahmen abgeschlossen werden. Ein Großteil der Entwässerung wurde erneuert und ausgebaut. Dazu wurden zwei neue Regenrückhaltebecken angelegt sowie eine Regenwasserbehandlungsanlage gebaut. Weiterhin standen die Schaffung von Kompensationsmaßnahmen für die Eingriffe in Natur und Landschaft im Vordergrund. Dafür wurde der Hühnergraben renaturiert und umgelegt. Der Hoxbach wird im Anschluss durch die Stadt Düsseldorf im Rahmen einer Vereinbarung renaturiert.

Seit Herbst 2017 lief dann der Ausbau der Parallelfahrbahnen im Autobahndreieck. Im nördlichen Bereich erfolgten in den Sommerferien 2018 unter zwei Vollsperrungen die letzten Arbeiten. Während der ersten Vollsperrung der Parallelfahrbahn Ende Juli wurde die Straßenentwässerung erneuert und der Straßenkörper von Grund auf neu aufgebaut. An drei Tagen im August wurde unter erneuter Vollsperrung der Parallelfahrbahn dann offenporiger Asphalt (sog. Flüsterasphalt) eingebaut. Damit ist das Gros der Arbeiten in diesem Bereich abgeschlossen. Seit Abschluss dieser Arbeiten stehen auf der Hauptfahrbahn der A46 in Richtung Düsseldorf/Neuss provisorisch drei Fahrspuren zur Verfügung.

Im Herbst 2018 wurde in Höhe der Beschleunigungsspur von der A59 in Fahrtrichtung Wuppertal die Lücke in der Standspur mittels Fahrbahnverbreiterung und Stützwand geschlossen. Seitdem ist auch in diesem Bereich eine durchgehende Standspur vorhanden, die für weitere notwendige Arbeiten und Verkehrsführungen genutzt wird.

Seit Frühjahr 2019 folgten weitere Maßnahmen zum sechsspurigen Ausbau der Hauptfahrbahnen. Für die Arbeiten im Mittelstreifen musste dabei die provisorische Dreispurigkeit in Richtung Düsseldorf/Neuss vorübergehend wieder aufgehoben werden. Im Anschluss wurden die Arbeiten zum Ausbau der südlichen Parallelfahrbahnen fortgesetzt. Unter anderem wurden Trenn- und Standstreifen ausgebaut, damit diese als Verkehrsraum genutzt werden können.

Was passiert noch?

Es muss noch die Dreispurigkeit in Richtung Wuppertal hergestellt werden. Die Zufahrt in Düsseldorf-Eller auf die A46 nach Wuppertal wird dann gemäß endgültiger Planung als Beschleunigungsspur hinter dem Kreuzungsbauwerk A59 auf die A46 erfolgen.

Im Laufe des Jahres 2022 werden die Fahrbeziehungen für das Kreuzungs- und Trogbauwerk hergestellt werden. Hierzu sind mehrere Abschnitte nötig.

Kontakt - Ihr Draht zu uns

Sie erreichen die Autobahn GmbH Rheinland bei Fragen rund um dieses Projekt unter der Rufnummer 0221/29927622.

Kontaktformular

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Pressekontakt

Sebastian Bauer

Kommunikation Außenstelle Köln

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Rheinland
Außenstelle Köln
Deutz-Kalker-Str. 18-26 50679 Köln

Lauren Dohnalek

Kommunikation Außenstelle Köln

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Rheinland
Außenstelle Köln
Deutz-Kalker-Str. 18-26 50679 Köln