Ein Interview mit:

Nora

Welche Rolle übernimmst du in der Autobähnd und wie bist du zur Autobähnd gekommen?

Je nach Song übernehme ich den Lead- oder Backgroundgesang und bin außerdem für das Songwriting verantwortlich. Das bedeutet, dass ich das Grundgerüst unserer Songs – also Text und Melodie – schreibe. Anschließend entwickeln wir die Stücke gemeinsam weiter. Zur Autobähnd gekommen bin ich durch einen selbstgeschriebenen Song. Ich habe ihn für meine Kolleginnen und Kollegen im Betriebsdienst geschrieben und ohne große Erwartungen online veröffentlicht. Die Resonanz war überwältigend, und der Song wurde intern bei der Autobahn GmbH geteilt. Eines Tages rief mich unser Geschäftsführer überraschend an und fragte, ob ich mir vorstellen könne, den Song live zu spielen. Da er selbst Musiker ist, war meine spontane Antwort: „Wenn wir Kolleginnen und Kollegen finden – und Sie auch mitmachen…“ So wurde aus einem persönlichen Dankeschön an meine Kolleginnen und Kollegen schließlich die Autobähnd.

 

Was bedeutet es dir, bei der Autobähnd mitzuspielen?

Die Autobähnd steht für Zusammenhalt, Teamgeist, gegenseitige Wertschätzung und Respekt. Als Songwriterin schreibe ich über Themen, die ich vorher nie im Blick hatte, und entwickle mich dabei stetig weiter. Und auf persönlicher Ebene ist es für mich etwas ganz Besonderes, trotz gesundheitlicher Einschränkungen das tun zu können, was ich liebe – Musik. Dass ich das gemeinsam mit so wunderbaren Menschen erleben darf, ist für mich das größte Geschenk.

Warum hast du dich für deinen Job der Autobahn GmbH entschieden?

Ich arbeite seit über 20 Jahren für die Menschen und die Mobilität in Deutschland. Mir ist es wichtig, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben, für Menschen da zu sein und aktiv dazu beizutragen, dass unser Land funktioniert. Ich mache meinen Job mit großer Leidenschaft und würde mich jederzeit wieder für die Autobahn GmbH entscheiden. Mobilität und Musik haben für mich viel gemeinsam: Beides ist Ausdruck von Emotionen, beides hat einen eigenen Rhythmus – und genau dieser Rhythmus gefällt mir.

 

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Ich bin Verwaltungsangestellte in einer Autobahnmeisterei – und das bedeutet vor allem eines: Vielfältigkeit. Der Tag beginnt meist mit einer Tasse Kaffee und dem Sichten der ersten E-Mails. Danach gleicht kein Tag dem anderen. Wir bearbeiten Rechnungen, legen Bestellungen an, kümmern uns um Personalangelegenheiten, führen Schriftverkehr, pflegen Listen und Akten, organisieren und planen. Verwaltungsangestellte in einer Autobahnmeisterei zu sein bedeutet, jeden Tag etwas Neues zu erleben. Genau das macht die Arbeit so spannend und erfüllend.